Die 13 Gipfel standen für die Anzahl Sterne im Walliser Wappen. Im Nachthimmel leuchteten bei Saas Fee die Viertausender Allalin, Täschhorn und Dom. Im Lötschental wurde das Bietschhorn beleuchtet. Im Val d'Hérens leuchtete die Dent Blanche.

Bei Verbier erstrahlte das Combins-Massiv, bei Portes du Soleil leuchteten drei Gipfel der Bergkette Dents du Midi sowie im Rhonetal der Petit Muveran, der Grand Muveran und der Haut de Cry. Die Organisatoren wählten absichtlich eine Nacht mit wenig Mondschein.

Weil es nicht möglich war, alle Leuchtspektakel auf einmal zu beobachten, mussten sich die Zuschauer für einen der Standorte entscheiden. Die Pyrotechnik wurde von rund siebzig beteiligten Bergführern vorbereitet und gezündet.

Wie viele Menschen die Performance gesehen haben, lässt sich nicht genau sagen. Laut dem Co-Präsidenten des Organisationskomitees, Pierre Mathey, hatten jedoch mindestens 100'000 Menschen die Möglichkeit gehabt, das Lichtschauspiel zu sehen.

Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Anlass. "Alles lief wie erwartet und das Wetter spielte, abgesehen von einzelnen Wolkenfetzen bei wenigen Gipfeln, perfekt mit", sagte Mathey.

Dem Anlass war ein Auf-und-ab vorausgegangen. Weil nicht genügend private Geldgeber gefunden wurden, musste das Budget von 850'000 auf 350'000 Franken nach unten korrigiert werden. Schliesslich beschränkte man sich darauf, einzig die Gipfel zu erleuchten. Verzichtet wurde hingegen auf Bilder aus grosser Höhe, die Publikation eines Buches und die Produktion eines Filmes.