Jugendsession

200 Jugendliche debattieren im Bundeshaus über politische Themen

Jugendliche während der Jugendsession (Archiv)

Jugendliche während der Jugendsession (Archiv)

Das Bundeshaus ist ab Donnerstag wieder fest in der Hand der Jugend. Während der viertägigen Jugendsession debattieren 200 Jugendliche über Themen wie Schweiz und Europa, Rassismus, Gleichstellung der Geschlechter, Lebensmittelverschwendung und Jugendarbeitslosigkeit.

Die Themen wurden per Online-Voting aus 26 Vorschlägen bestimmt. Alle Jugendlichen konnten via Internet Vorschläge lancieren und darüber abstimmen. Mit konkreten Forderungen, die zum Schluss der Session am Sonntag zu Handen des Parlaments verabschiedet werden, wollen sich die Jugendlichen in die Politik einmischen.

Die Jugendsession beginnt mit Diskussionen in Gruppen und endet mit der Verabschiedung der Petitionen. Zum Programm gehören auch ein Besuch von Bundespräsident Didier Burkhalter am Samstagvormittag im Nationalratssaal und der Verleihung des Prix Jeunesse an eine politische Persönlichkeit.

Für den Preis vorgeschlagen sind die Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach (CVP/FR), der Genfer Regierungsrat Pierre Maudet (FDP/GE) und Bundespräsident Didier Burkhalter.

Bulliard-Marbach wird für ihren Einsatz bei der Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention nominiert, Burkhalter für die stärkere Beachtung von Jugendthemen und Maudet für sein Engagement als Präsident der Eidg. Kommission für Kinder- und Jugendfragen. Die Auszeichnung wird jeweils an Politiker verliehen, die sich für Anliegen der Jugendlichen in der Schweiz besonders einsetzen.

An der 23. Jugendsession nehmen 200 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 21 Jahren teil. Organisiert wird sie von Freiwilligen und einem Projektteam der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV). Das Bundesamt für Sozialversicherungen und weitere Partner unterstützen das Treffen finanziell.

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