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Ausnahmezustand am Flughafen Zürich: Trumps Brigade nimmt den Tower in Beschlag

Die Air Force One wird voraussichtlich am Dienstag in Kloten landen. Und für viel Unruhe sorgen.

Die Air Force One wird voraussichtlich am Dienstag in Kloten landen. Und für viel Unruhe sorgen.

Der Secret Service bestimmt während des Besuchs von Trump über die Schweizer Flugkontrolle. So sieht die Sonderbehandlung aus.

(amü) Der geplante Besuch von US-Präsident Donald Trump am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos führt zum Ausnahmezustand auf dem Flughafen Zürich: Im Kontrollturm gehen auch Angehörige des amerikanischen Secret Service ein und aus, wie die NZZ am Sonntag berichtet. Die Ausnahmen:

Zutritt zum Tower

© Keystone

Die Sicherheitskräfte erhalten Zutritt zum Tower, um die für Dienstag vorgesehene Ankunft Trumps vorzubereiten. Ein Sprecher der Flugsicherung Skyguide bestätigt entsprechende Informationen der Zeitung: «Es befinden sich Mitarbeiter des US-Secret-Service im Tower.» Zwei von ihnen werden sich laut einem Insider am Dienstag beim Skyguide-Supervisor postieren. Der Sprecher räumt ein, dass diese Regelung aussergewöhnlich sei.

Betankung der Flugzeuge

Eine Sonderbehandlung beanspruchen die Amerikaner laut NZZ auch bei der Betankung ihrer grossen Flugzeug- und Helikopterflotte. Das Kerosin beziehen sie nicht in Kloten, sondern karren es mit Tanklastwagen von einem ihrer Armeestützpunkte in Deutschland in die Schweiz.

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Am Freitag kreisten die US Air Force Kampfhelikopter gemeinsam mit der Schweizer Luftwaffe über den Kanton Zürich. Sie führten eine Übung durch für Trumps kommenden Besuch in die Schweiz.

Ausnahme für Air Force One

Die Präsidentenmaschine von Trump ist auf dem Überwachungsradar der Flugsicherung nicht sichtbar wie ein normales Flugzeug. Dadurch sollen Attentate auf die Air Force One verhindert werden. Wenn sich die Boeing 747 mit zwei Begleitflugzeugen Kloten nähere, bleibe die Luftstrasse frei. Am Boden steht der Flugbetrieb bis nach der Landung still. «Die Amerikaner befehlen, die Schweiz gibt das Heft aus der Hand», so die Quelle weiter zur NZZ am Sonntag.

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