Unternehmenssteuerreform III

Befürworter geben im Abstimmungskampf 15 mal mehr aus

Die Befürworter der Unternehmenssteuerreform USR III lassen sich den Abstimmungskampf einiges kosten.

Die Befürworter der Unternehmenssteuerreform USR III lassen sich den Abstimmungskampf einiges kosten.

Die Abstimmungskampagne für und gegen die Unternehmenssteuerreform III wird finanziell mit ungleich langen Spiessen gefochten.

Gemäss Zahlen von Media Focus haben die Befürworter der USR III alleine im Januar zwei Millionen Franken für Inserate in Printmedien und für Plakate ausgegeben. 

Die Gegner gaben für Inserate und Plakate im selben Zeitraum knapp 135'000 Franken aus, wie die SRF-Nachrichtensendung 10vor10 am Mittwochabend meldet. Die Zahlen des Marktforschungsunternehmens Media Focus liegen der Nachrichtenagentur sda ebenfalls vor.

Seit Oktober 2016 haben die Befürworter der Unternehmenssteuerreform III insgesamt über 3,3 Millionen Franken für Inserate und Plakate ausgegeben, die Gegner total 171'000 Franken. Nicht erfasst sind die Kosten für Online-Werbung und Direkt-Mailings.

Die Kampagnenbudgets für die Abstimmung vom 12. Februar liegen aber weit höher. Im "Blick" vom Dienstag sagte SP-Mediensprecher Michael Sorg, dass den Gegnern der Steuerreform für die gesamte Kampagne rund 450'000 Franken zur Verfügung stehen. Die Befürworter gaben keinen Einblick in ihre Kampagnenkasse.

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