Die Schweizer Zuckerfabriken einst und heute

Seit Jahrzehnten pflanzen Landwirte und Landwirtinnen in der Schweiz Zuckerrüben an. Sie liefern sie jeweils im Herbst, wenn die Saison beginnt, an eine der beiden Zuckerfabriken in Frauenfeld und Aarberg. Diese haben sich stark verändert.

Chiara Stäheli
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Die Zuckerfabrik in Aarberg im November 1959.
Damals wurden die Rüben mit Ross und Wagen angeliefert.
Nachdem die Rüben in den zylinderförmigen Schnitzelmaschinen zerkleinert sind, kommen sie in die Diffusionsgefässe, wo ihnen der Zucker entzogen wird.
In grossen Fässern verdampft der Rohsaft aus den Zuckerrüben, damit der Zuckergehalt steigt.
Der kristallisierte Zucker wird in der sogenannten Knipperei zu Stangen gesägt und in Würfel geknippt.
Die Zuckerfabrik Frauenfeld zu Beginn der diesjährigen Kampagne.
Im Inneren der Zuckerfabrik Frauenfeld laufen die Vorbereitungen.
Einige liefern die Zuckerrüben mit Lastwagen oder Traktor und Anhänger an.
Andere wiederum werden mit der Bahn transportiert.
Wenn die Kampagne fertig ist, stehen massenhaft Siloballen auf dem Gelände der Zuckerfabrik. Sie beinhalten die ausgepressten Rübenschnitzel, die als Viehfutter verwendet werden.

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