Schweiz

Bundesrat Berset: «Panik und Aufregung bringen nicht viel in dieser Situation»

Gesundheitsminister Berset stattete am Montag dem Kanton Wallis einen Besuch ab.

Gesundheitsminister Berset stattete am Montag dem Kanton Wallis einen Besuch ab.

Gesundheitsminister Alain Berset verteidigt das Vorgehen des Bundesrates, erst am Mittwoch schärfere Coronaregeln zu erlassen. Gleichsam appellierte er an die Bevölkerung, Kontakte möglichst zu meiden.

(rwa) «Was wir jetzt vorbereiten, wird für ziemlich lange bleiben müssen», erklärte Bundesrat Alain Berset am Montag vor den Medien in Lausanne. Es sei deshalb wichtig, dass der Entscheid des Bundesrates gut abgestützt sei und auch von den Kantonen getragen werde. Panik sei da kein guter Ratgeber. «Wir müssen ruhig bleiben.» Es gebe keinen Grund, die Nerven zu verlieren. Berset erinnerte auch daran, dass die Kantone bereits eine Reihe von Massnahmen getroffen hätten.

Der Gesundheitsminister liess auch den Vorwurf nicht gelten, der Bundesrat berücksichtige zu wenig die Meinung der Experten. «Wir hören der Wissenschaft sehr genau zu», versicherte Berset. Es seien einfach verschiedene Rollen. Nach eigenen Angaben stand Berset gestern Abend in Kontakt mit Martin Ackermann, dem Leiter der wissenschaftlichen Task Force des Bundes.

Vor dem Medienauftritt war Berset mit der Waadtländer Regierung zusammengekommen und hatte das Universitätsspital in Lausanne besucht. Er zeigte sich beeindruckend von der Arbeit der Ärztinnen und Pfleger.

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