Schweiz

Bundesrat stellt 800 Millionen Franken für ärmere Länder zur Verfügung

Der Internationale Währungsfonds vergibt für ärmere Länder etwa verbilligte Kredite.

Der Internationale Währungsfonds vergibt für ärmere Länder etwa verbilligte Kredite.

Ärmeren Staaten soll mehr geholfen werden, um die Coronakrise zu bewältigen. Dieser Ansicht ist der Bundesrat. Er hat drei finanzielle Beiträge zugunsten des Internationalen Währungsfonds (IWF) beschlossen.

(rwa) Der IWF spiele eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des internationalen Finanz- und Währungssystems und der globalen Krisenbewältigung, argumentiert der Bundesrat. Er hat deshalb an seiner Sitzung vom Freitag die Schweizerische Nationalbank beauftragt, die bilaterale Kreditlinie über 8,5 Milliarden Franken per Anfang 2021 zu erneuern.

Zudem garantiert die Schweiz für ein Darlehen in Höhe von 800 Millionen Franken, damit der IWF verbilligte Kredite an ärmere Länder vergeben kann. Damit antworte die Landesregierung auch auf einen dringlichen Appell des IWF zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie, heisst es in der Mitteilung des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF).

Schliesslich wird die Schweiz einen Beitrag von insgesamt 10 Millionen Franken an die Entschuldung Somalias leisten.

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