Unterwegs in Bern
Bundesratsreise: Leuthard bleibt im Rennauto stecken +++ Schneider-Ammann macht Selfies

Die diesjährige Bundesratsreise führt durch den Kanton Bern – den Heimatkanton von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann.

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Der Bundesrat auf seinem «Schuelreisli»
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Der Bundesrat auf seinem «Schuelreisli»
Der Bundesrat auf seinem «Schuelreisli»
Der Bundesrat bei seinem Besuch in der Schaukäserei Affoltern.
Ueli Maurer schwing den grossen Käselöffel.
Der Bundesrat bei seinem Besuch in der Schaukäserei Affoltern.
Der Bundesrat bei seinem Besuch in der Schaukäserei Affoltern.
Der Bundesrat bei seinem Besuch in der Schaukäserei Affoltern.
Eine willkommene Erfrischung für unsere Bundesregierung.
Eine willkommene Erfrischung für unsere Bundesregierung.
Bundesratsreise 2016
Bundesrätin Doris Leuthard steigt in einen Formel-E Rennwagen.
Bundespraesident Johann Schneider-Ammann bei einer Ansprache.
Bundesrat Didier Burkhalter (Mitte) begrüsst und gesellt sich zur Bevölkerung von St. Imier, während der Bundesratsreise am Donnerstag
Bundesraetin Doris Leuthard gesellt sich zur Bevölkerung von St. Imier.
Die Bundesraetinnen Simonetta Sommaruga und Doris Leuthard.
Die Bundesräte Ueli Maurer, Alain Berset und Guy Parmelin.
Bundesrätin Simonetta Sommaruga unterhält sich mit der Bevölkerung.
Bundesrat Didier Burkhalter.
Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, vierter von links, Bundesrat Alain Berset, die Bundesraetinnen Simonetta Sommaruga und Doris Leuthard sowie die Bundesräte Ueli Maurer, Didier Burkhalter und Guy Parmelin.
Bundesrat Ueli Maurer, Mitte, bei einem Selfie.
Johann Schneider-Ammann bei einem Selfie mit der Bevoelkerung.
Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, vierter von links, Bundesrat Alain Berset, die Bundesraetinnen Simonetta Sommaruga und Doris Leuthard sowie die Bundesräte Ueli Maurer, Didier Burkhalter und Guy Parmelin
Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, vierter von links, Bundesrat Alain Berset, die Bundesraetinnen Simonetta Sommaruga und Doris Leuthard sowie die Bundesräte Ueli Maurer, Didier Burkhalter und Guy Parmelin
Johann Schneider-Ammann, links, erhält ein Geschenk von Patrick Tanner, Gemeindepräsident von St. Imier.
Bundespräsident Johann Schneider-Ammann, vierter von links, Bundesrat Alain Berset, die Bundesraetinnen Simonetta Sommaruga und Doris Leuthard sowie die Bundesräte Ueli Maurer, Didier Burkhalter und Guy Parmelin

Der Bundesrat auf seinem «Schuelreisli»

Keystone

Die diesjährige Bundesratsreise führt durch den Kanton Bern - den Heimatkanton von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann. Im Zentrum der "Schulreise" stand am Donnerstag ein Besuch von St.-Imier im Berner Jura.

Dort besichtigten die Bundesräte zuerst den Technologiepark in der Industriezone La Clef, einem vom Kanton Bern bestimmten Entwicklungsschwerpunkt. Vor Ort erhielten die Bundesräte Einblicke in das Wirken von mehreren Hochtechnologie-Unternehmen aus der Region.

Dass Bundespräsident Schneider-Ammann, der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, seine Kollegen nach St.-Imier führte, ist kein Zufall: St.-Imier habe es geschafft, qualifizierte Ingenieure und eine spezialisierte Industrie anzusiedeln, sagte der Bundespräsident gegenüber der Nachrichtenagentur sda nach dem Rundgang.

Das sei umso erstaunlicher, als dass die Region nicht eben als strukturstark gelte, sagte Schneider-Ammann weiter. Er betonte zudem, dass hinter diesem Erfolg "unternehmerisches Wirken" stehe und die vorgefundene Innovation nicht "vom Staat erzwungen" worden sei.

Selfies und Ausserirdisches

Nach dem Besuch des Technologieparks mischten sich die Bundesräte auf dem Place du marché in St.-Imier unters Volk. Bereitwillig schüttelten sie Hände und stellten sich für Selfies und kurzen Plaudereien zur Verfügung.

In einer kurzen Ansprache würdigte der Bundespräsident die Innovationskraft der Region. Gute Ideen würden nicht nur in Zürich, Basel und Bern geboren und umgesetzt, sagte er vor rund 250 Zuhörerinnen und Zuhörern. "Silicon Valley ist überall."

Der Abschluss des ersten Tages der Bundesratsreise findet wieder im deutschsprachigen Kantonsgebiet statt. In Affoltern im Emmental - wo der Bundespräsident seine Kindheit verbrachte - werden sich die Mitglieder die Bundesräte in der Schaukäserei dem Handwerk widmen.

Der erste Programmpunkt der Bundesratsreise war am Donnerstagmorgen ein Referat an der Universität Bern zur Weltraumforschung. Es referierten unter anderen Professor Willy Benz, "eine weltweite Koryphäe auf seinem Gebiet", wie Schneider-Ammann sagte, und die bekannte Forscherin Kathrin Altwegg. Der Bundespräsident zeigt sich gegenüber der Nachrichtenagentur sda überzeugt, dass die Weltraumforschung "auch auf Erden" einen Mehrwert bringe.

Plaudern unter Bundesräten

Einen Mehrwert bringt für den Bundespräsidenten auch die jährliche Bundesratsreise. Die Landesregierung könne jeweils einer Region und ihrer Bevölkerung eine gewisse Wertschätzung entgegenbringen, sagte Schneider-Ammann. "Man kann aber auch mit seinen Bundesratskollegen in aller Lockerheit über politische und private Themen sprechen."

Für lockere Plaudereien haben die Bundesräte noch einen Tag Zeit. Die Bunderatsreise führt sie am (morgigen) Freitag ins Berner Oberland, wo sie in Saanen erneut Kontakt zur Bevölkerung aufnehmen können.

Bereits im letzten Jahr fand ein Teil der Bundesratsreise im Kanton Bern statt. Die letztjährige Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga führte ihre Kollegen unter anderem in die kantonale Asylunterkunft in Riggisberg.

So schön wars 2015:

Bundesratsreise im Tessin
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Bundesratsreise im Tessin

Keystone