Schutzmassnahmen

Corona-Abstandsregeln: Polizei stellt «Ermüdung» bei der Bevölkerung fest

Mit Durchsagen versuchte die Polizei, die Leute auf der Zürcher Wipkingerwiese auf die Abstandsregeln aufmerksam zu machen.

Mit Durchsagen versuchte die Polizei, die Leute auf der Zürcher Wipkingerwiese auf die Abstandsregeln aufmerksam zu machen.

Das schöne Wetter lockt viele Schweizerinnen und Schweizer trotz Corona ins Freie. Nicht alle halten sich an die Abstandsregeln.

(amü/watson.ch) Corona-Sommer im April: Das schöne Wetter hat landauf landab Zehntausende nach draussen gelockt. Zwar halten sich die meisten Leute weiterhin an die BAG-Empfehlungen.

Die Disziplin lässt nach gut fünf Wochen Lockdown langsam nach:

schreibt die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung.

Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich registrierte in dieser Zeit rund 120 Meldungen betreffend das angebliche Nichteinhalten der Abstandsregeln oder die Höchstanzahl von Personen. «Bei den Überprüfungen der Hinweise hatten sich die Gruppierungen meist bereits wieder aufgelöst», so die Polizei weiter.

Der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr bilanziert: «Ich danke der Bevölkerung für ihr Verhalten und bitte sie, die geltenden Massnahmen auch weiterhin konsequent einzuhalten. Wir alle leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer möglichst schnellen Lockerung.»

In der Stadt Zürich führten die warmen Temperaturen dazu, dass sich viele Leute auf der Josefswiese, der Saffa-Insel oder beim Gemeinschaftszentrum Wipkingen an der Limmat aufhielten.

Die Polizei habe immer wieder mit Lautsprecherdurchsagen auf die geltenden Regeln aufmerksam gemacht und appellierte an die soziale Verantwortung der Anwesenden. «Einige wenige Uneinsichtige mussten weggewiesen werden», so die Polizei weiter. Die Stadtpolizei Zürich verzeichnete über das Wochenende im Zusammenhang mit dem Corona-Virus 152 Einsätze.

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