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Daniel Koch über seinen Sprung in die Aare: «Ich habe einen Neopren-Anzug und eine Schwimmhilfe getragen»

Mister Corona geht in den Ruhestand

«Die Leute grüssen mich jetzt überall, das ist etwas gewöhnungsbedürftig»: Daniel Koch in der Sendung «TalkTäglich» am Mittwochabend bei den TV-Sendern von CH Media,

Zuhause sitzen und Däumchen drehen, das ist nichts für Daniel Koch, dafür hat er zu viele «lustige Ideen». Als Delegierter des Bundesamts für Gesundheit für die Coronapandemie erlangte er zuletzt nationale Bekanntheit, seit einer Woche ist er pensioniert. In der Sendung «TalkTäglich» sprach er über seinen Ruhestand.

Daniel Koch hat sein Büro geräumt und sein Amt als Corona-Delegierter niedergelegt. Sein Einsatz als Pandemie-Experte hat ihn zum Liebling der Schweizerinnen und Schweizer gemacht. Zeitweise mehrmals wöchentlich trat er vor die Medien und so vor die Bevölkerung, die seine Auftritte im Fernsehen, vor dem Computer oder auf dem Handy mitverfolgte.

Seine stärksten Auftritte im Video:

Highlights: Daniel Koch und seine Momente als Krisenmanager

Daniel Kochs wichtigste öffentliche Momente als Krisenmanager während des Lockdowns.

  

«Die Leute grüssen mich jetzt überall, das ist etwas gewöhnungsbedürftig», sagte Daniel Koch in der Sendung «TalkTäglich» am Mittwochabend bei den TV-Sendern von CH Media, zum gleichen Medienunternehmen gehört auch dieses Newsportal.

Moderiert worden ist die Sendung von Talk-Urgestein Markus Gilli. Auch er ist passenderweise im Übergang zu seinem Ruhestand. Während Gilli den CH-Media-Sendern weiterhin als Talk-Moderator treu bleibt, ist Kochs Motto ebenfalls: «Nicht ganz abschalten.» Nur zuhause sitzen und Däumchen drehen, das liege ihm nicht. 

«Der geilscht Fisch ider Aare»

Stattdessen hat er die Bevölkerung gleich an seinem ersten Tag im Ruhestand mit einem Video entzückt, das ihn zeigt, wie er im Anzug in die Berner Aare springt. Koch bewies damit seine Aussage, der Fluss werde im Sommer «bebadbar» sein.

Daniel Koch geht mit einem Sprung ins kalte Wasser in den Ruhestand

Daniel Koch geht mit einem Sprung ins kalte Wasser in den Ruhestand.

  

Das Video ging regelrecht viral. Auf Instagram, wo er es in zwei Sprachversionen postete, ist es insgesamt 120'000 Mal gestartet worden. Über 1000 Kommentare schrieben seine Fans, die ihn als «King Koch» oder «Der geilscht Fisch ider Aare» betiteln.

Am Ende des Videos macht Koch darauf aufmerksam: «Nicht im Anzug nachmachen.» Bekleidet ins Wasser zu springen, sei gefährlich. Jetzt gesteht er: «Ich habe drunter einen Neopren-Anzug getragen und hatte eine Schwimmhilfe dabei.» Er sei also kein Risiko eingegangen.

Rampensau, Humorschaufel

Gilli nennt ihn für diese Aktion eine «Rampensau». Koch präszisiert: «Ich habe einfach einen Haufen lustiger Ideen und das muss ich zwischendurch etwas ausleben.» So oder so: Das Arosa Humorfestival nominiert ihn nun für die Humorschaufel 2020, wie der Verantwortlichen am Donnerstag mitteilten.

Auch per Post hat Daniel Koch im Laufe der Coronakrise haufenweise Briefe erhalten. Er habe probiert, möglichst viele davon zu beantworten. Bei den Emails musste er allerdings aufgeben: «Ich habe die meisten nicht einmal lesen können, es waren einfach zu viele.» (smo)

Sehen Sie hier die Sendung TalkTäglich mit Daniel Koch in voller Länge:

Mister Corona

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