Eklat

Eklat in der FDP: Otto Ineichen und Philipp Müller vor Rausschmiss

FDP-Nationalrat Otto Ineichen (Archiv)

FDP-Nationalrat Otto Ineichen (Archiv)

An der letzten Fraktionssitzung der FDP kam es zum Knall: Die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala attackierte die freisinnigen Unternehmer Otto Ineichen, Philipp Müller und Werner Messmer frontal, wie die Zeitung «Sonntag» schreibt. Ineichen und Müller sind überzeugt: «Die FDP ist die Partei der Geldsäcke».

Die Angegriffenen werfen der FDP-Parteispitze «Arroganz» vor. «Doris Fiala hat den Parteiausschluss von Philipp Müller, Werner Messmer und von mir gefordert», bestätigt der Luzerner Unternehmer Otto Ineichen den Eklat an der FDP-Fraktionssitzung, die vor zehn Tagen zum Thema Finanzmarktstrategie stattfand. Fiala sieht die drei freisinnigen Unternehmer als «Abweichler», weil sie in der Öffentlichkeit für eine Weissgeld-Strateige warben. «‹Die sollen doch eine eigene Partei gründen!›, hat Fiala sinngemäss gesagt», erinnert sich Nationalrat Philipp Müller (AG) gegenüber "Sonntag". Ratskollege Werner Messmer (TG) sagt: «Bei Frau Fiala brannten die Nerven durch. So etwas sollte ihr in ihrem Alter nicht passieren.» Doris Fiala (ZH) selbst legt Wert darauf, dass sie keine Namen genannt habe.

Die Unternehmer sind tief besorgt, dass die FDP selbst an der eigenen Basis als «Partei der Geldsäcke» (Philipp Müller) wahrgenommen wird. Otto Ineichen: «Die Fraktionssitzung zeigte mir: Die FDP vertritt nur noch die Hochfinanz. Ich habe die Schnauze voll von dieser Arroganz!» Damit meint er explizit die Parteispitze mit Fulvio Pelli und Fraktionschefin Gabi Huber. Diese hat Doris Fiala nach dem Angriff nicht zurechtgewiesen«

‹Die sollen doch eine eigene Partei gründen!›, hat Fiala sinngemäss gesagt», erinnert sich Nationalrat Philipp Müller (AG) gegenüber «Sonntag». Ratskollege Werner Messmer (TG) sagt: «Bei Frau Fiala brannten die Nerven durch. So etwas sollte ihr in ihrem Alter nicht passieren.» Doris Fiala (ZH) selbst legt Wert darauf, dass sie keine Namen genannt habe. Die Unternehmer sind tief besorgt, dass die FDP selbst an der eigenen Basis als «Partei der Geldsäcke» (Philipp Müller) wahrgenommen wird.

Otto Ineichen: «Die Fraktionssitzung zeigte mir: Die FDP vertritt nur noch die Hochfinanz. Ich habe die Schnauze voll von dieser Arroganz!» Damit meint er explizit die Parteispitze mit Fulvio Pelli und Fraktionschefin Gabi Huber. Diese hat Doris Fiala nach dem Angriff nicht zurechtgewiesen.

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