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EM-Talk #10
«Hugentobler-Schweizer bekommen bei Penaltys weiche Knie, jetzt haben die Secondos den Nati-Fluch besiegt!»

Im EM-Talk erklärt François Schmid-Bechtel, was der entscheidende Punkt war, dass die Schweizer Nati nach dem 1:3-Rückstand wiederauferstanden ist. Patrik Müller mag nicht nur jubeln – er übt Kritik an Xhakas «Dummheiten», deretwegen er im Viertelfinal fehlt.

Patrik Müller, François Schmid-Bechtel
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Am Tag nach dem grössten Triumph der Schweizer Fussballgeschichte diskutieren Chefredaktor Müller und Sportchef Schmid-Bechtel über Petkovics konsequenten Weg, der ihn jetzt in den Geschichtsbüchern eine Stufe höher als Köbi Kuhn, Ottmar Hitzfeld & Co. stellt. Dass ein solcher Effort der Nati möglich wurde, liege stark an Petkovics eigenwilliger Art zu führen, und die wiederum habe mit seinem Lebensweg zu tun, sagt Schmid.

Die Schweiz hat den Achtelfinal- und zugleich den Penalty-Fluch an grossen Turnieren besiegt: Alle fünf Penaltys gingen rein, den Auftakt machte Mario Gavranovic. Müller erinnert sich daran, dass «Hugentobler-Schweizern» ohne Migrationshintergrund früher die Nerven in solchen Situationen regelmässig fehlten. Schmid hält das für eine «steile These», habe doch auch Fabian Schär souverän getroffen.

Müller und Schmid sind sich auch bezüglich Xhaka uneinig. Warum muss es sein, dass er im Viertelfinal jetzt fehlt? Für Sommer indes haben beide nur Lob übrig.

Mit Blick auf das Spanien-Spiel vom Freitag, 18 Uhr, ist Schmid überzeugt: Jetzt ist alles möglich, die Schweizer sind am Fliegen und kommen nicht so schnell herunter.

Nächster EM-Talk: Am Freitag zum Viertelfinalspiel Schweiz-Spanien.

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