Schweiz

«Es bleibt viel zu tun»: Bundesrat will «Grüne Wirtschaft» forcieren

Dank Reparaturen soll der Umgang mit Ressourcen effizienter werden. (Symbolbild)

Dank Reparaturen soll der Umgang mit Ressourcen effizienter werden. (Symbolbild)

Der Bund ist bei der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen noch nicht dort, wo er sein soll. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat. Er verlangt deshalb weitere Anstrengungen der Verwaltung.

(sat) Der Bundesrat hat am Freitag einen weiteren Bericht über Massnahmen zur Senkung des Verbrauchs von Ressourcen respektive zur Stärkung der «Grünen Wirtschaft» zur Kenntnis genommen. «Einiges wurde bereits erreicht», bilanzierte die Landesregierung im Anschluss an ihre Sitzung. «Doch der Ressourcenverbrauch steigt weiterhin an, mit negativen Folgen für die Umwelt, die Biodiversität und das Klima.» Sprich: Trotz Effizienzgewinnen ist die Schweiz noch immer weit davon entfernt von einer nachhaltigen Nutzung der Ressourcen.

Aus Sicht des Bundesrates bleibt noch viel zu tun. Darum hat er beschlossen, in den nächsten vier Jahren bei den am meisten umweltrelevanten Bereichen Ernährung, Wohnen und Mobilität anzusetzen. Konkret muss die Verwaltung der Regierung bis Ende 2022 Vorschläge unterbreiten, wie die Ressourceneffizienz gesteigert und die Kreislaufwirtschaft gefördert werden kann. Letztere hat zum Ziel, Rohstoffe effizient und so lange wie möglich zu nutzen. Wenn möglich sollen zudem Material- und Produktekreisläufe geschlossen werden, um Rohstoffe immer wieder von neuem verwenden zu können.

Um die Kreislaufwirtschaft zu fördern, hat der Bundesrat zudem verschiedene Massnahmen beschlossen. Diese basieren auf einer vom Parlament in Auftrag gegebenen Studie. Der ehemalige Freiburger CVP-Ständerat Beat Vonlanthen hatte in einem Postulat steuerliche Anreize gefordert, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern.

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