Bruggerstrasse

«Etwas spezielle Vorlage»

Für gut 6,3 Millionen soll die Bruggerstrasse im Abschnitt zwischen Gstühl- und Gartenstrasse saniert werden. Fast 3,8 Millionen (60 Prozent) hat die Stadt Baden daran zu zahlen. Der Einwohnerrat kann den Beitrag bloss zur Kenntnis nehmen.

Andreas Tschopp

«Es ist ein sehr grosser Beitrag und eine etwas spezielle Vorlage», sagt der Badener Stadtammann Stephan Attiger bezüglich der Sanierung der Bruggerstrasse zwischen der Gstühl- und Gartenstrasse. Es ist dies der letzte Abschnitt der Hauptverkehrs-achse im noch ursprünglichen Zustand aus dem Jahre 1971. Eine Sanierung ist also längst fällig und soll nun demnächst angepackt werden.

Baubeginn in diesem Sommer

Das vom Kanton als Bauherr ausgearbeitete Projekt sieht Gesamtkosten von 6,325 Millionen vor. Fast 3,8 Millionen oder 60 Prozent davon hat die Stadt zu übernehmen als gebundene Ausgabe. Diesen Beitrag kann der Einwohnerrat bloss zur Kenntnis nehmen. «Er kann aber Einfluss auf die Ausführung nehmen», nennt Attiger als Grund für die Vorlage, die «im richtigen Moment kommt». Denn die Ausführung der ersten Massnahme ist bereits diesen Sommer vorgesehen.

Keine Lärmsanierung geplant

Beim Knoten Gstühl werden die Mittelinseln auf der Bruggerstrasse verbreitert und so die Situation für die Fussgänger verbessert. Auch die Verkehrsinsel auf der Gstühlstrasse wird angepasst, damit der Bus künftig besser einbiegen kann. Verbessert werden soll auch die Situation bei der Bushaltestelle Rütistrasse (Merker-Areal). Die Unterführung zum AZ-Hochhaus und zur Stadtturmstrasse soll bestehen bleiben und soweit nötig saniert und neu gestrichen werden.

Bei der Einmündung der Stadtturm- in die Bruggerstrasse müssen wegen der neuen Führung der Radroute, die Längsparkplätze aufgehoben werden. Die Massnahmen für Radfahrer und die Erneuerung der Lichtsignalanlage kosten insgesamt 2,2 Millionen (Anteil Stadt 1,32 Mio.). Viel aufwändiger ist mit 4,125 (Stadt 2,475) Millionen die Belagssanierung, die 2010 etappenweise erfolgt. «Eine Totalsperre ist nicht möglich», so Attiger. Lärmsanierungsmassnahmen sind keine vorgesehen, da die Strasse nicht ausgebau, nur angepasst wird.

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