Schweiz

Fast schon ein Wunder: Vermisster Mann im Tessin nach acht Tagen schwer verletzt gefunden

Das Tessin: Idyllisch, aber in den Bergen kann es auch gefährlich werden. (Symbolbild).

Das Tessin: Idyllisch, aber in den Bergen kann es auch gefährlich werden. (Symbolbild).

Die Polizei hatte die Suche schon aufgegeben. Dann gab es Hinweise.

Wie durch ein Wunder ist am Samstag ein 34-jähriger Genfer acht Tage nach seinem Verschwinden in einer unwegsamen Gegend am Monti di Metri bei Gordola TI schwer verletzt aufgefunden worden. Der Mann wurde seit dem 3. Juli vermisst.

Sofort nach der Vermisstmeldung hätten die Rettungskräfte die Suche nach dem Mann aufgenommen, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Samstag mit. Sie sei aber erfolglos verlaufen. Am vergangenen Freitag habe die Polizei dann einen neuen Zeugenaufruf gestartet.

Aufgrund der eingegangenen Informationen hätten Rettungskräfte die Suche noch einmal aufgenommen. Kurz nach 11.30 Uhr am Samstag sei der Vermisste dann von einer Privatperson auf rund 900 Meter über Meer gefunden worden. Ein Rettungshelikopter habe den Schwerverletzten ins Spital gebracht.

Die Verletzungen habe sich der Mann bei einem Sturz zugezogen, hiess es bei der Tessiner Kantonspolizei auf Anfrage. Es sei aber noch nicht klar, wann sich der Unfall ereignete. Der Mann schwebe nicht in Lebensgefahr. Die Polizei untersuche zur Zeit die Ursache und die Abfolge der Ereignisse.

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