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FDP-Präsidentin Gössi will nicht für den Bundesrat kandidieren

FDP-Präsidentin Petra Gössi (links) hat sich bei der Frage um die Nachfolge von Bundesrat Johann Schneider-Ammann (rechts) selber aus dem Rennen genommen. Sie verzichte auf eine Kandidatur, sagte sie in einem TV-Interview. (Archiv)

FDP-Präsidentin Petra Gössi (links) hat sich bei der Frage um die Nachfolge von Bundesrat Johann Schneider-Ammann (rechts) selber aus dem Rennen genommen. Sie verzichte auf eine Kandidatur, sagte sie in einem TV-Interview. (Archiv)

Die Schwyzer Nationalrätin und nationale FDP-Präsidentin Petra Gössi will vorderhand nicht in den Bundesrat. Wenn die Nachfolge des heutigen Wirtschaftsministers Johann Schneider-Ammann gesucht werde, kandidiere sie selber nicht, sagte sie in einem TV-Interview.

Gössi machte ihren klaren Verzicht auf eine Kandidatur in der Sendung "SommerTalk" von TeleZüri publik, die am Dienstagabend ausgestrahlt wurde. "Ich will das meiner Partei im Wahljahr nicht antun", begründete sie den Entscheid.

Gössi wurde verschiedentlich neben der St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter als aussichtsreichste weibliche Kandidatin für die Schneider-Ammann-Nachfolge ins Spiel gebracht. Dieser hatte angekündigt, spätestens bis Ende Legislatur zurückzutreten.

Keller-Sutter, die im Jahr 2010 - damals noch als Regierungsrätin - bei der Bundesratswahl gegen Schneider-Ammann unterlegen war, hat noch nicht bekanntgegeben, ob sie ein zweites Mal für dieses Amt antreten würde. "Es gibt jetzt keine Vakanz und deshalb keinen Auswahlprozess und auch keine Kandidaturen", lautete bis anhin ihre Antwort auf entsprechende Medienanfragen.

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