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Freudige Nachrichten für Geburtshelfer: Hebammen kriegen mehr Geld

Einblick in ein Geburtshaus. (Symbolbild)

Einblick in ein Geburtshaus. (Symbolbild)

Höhere Pauschalen für Material und eine bessere Wegentschädigung: Der Bundesrat will höhere Beiträge für die Hebammen. Die Mehrkosten zulasten der Krankenpflegeversicherung belaufen sich auf 12 bis 20 Millionen Franken.

(mg) Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch einen neuen Tarifvertrag zwischen den Krankenversicherern, dem Hebammenverband und den Geburtshäusern genehmigt. Darin werden die Pauschalen für das Verbrauchsmaterial und die Wegentschädigungen deutlich erhöht. Sie seien nicht mehr zeitgemäss gewesen, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Wie es in der Mitteilung heisst, rechnet der Bund dadurch mit Mehrkosten von 12 bis 20 Millionen Franken pro Jahr.

Im neuen Tarifvertrag wurden zudem eine Infrastrukturpauschale für ambulante Geburten im Geburtshaus aufgenommen. Die Tarifpartner sind laut Mitteilung aufgefordert, die angepasste Wegentschädigung und die angepassten Pauschalen des Verbrauchsmaterials zu überprüfen und aufzuzeigen, ob sich diese im Rahmen der geschätzten Mehrkosten bewegen, schreibt das BAG. Daher sei der Vertrag bis zum 30. Juni 2024 befristet.

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