Abstimmungskampf

«Gegen Diskriminierung»: Junge SVP startet Kampagne zur Begrenzungsinitiative

Bei der Einwanderung einseitig auf EU-Bürger zu setzen, sei eine Form der Diskriminierung, findet die Junge SVP. (Symbolbild)

Bei der Einwanderung einseitig auf EU-Bürger zu setzen, sei eine Form der Diskriminierung, findet die Junge SVP. (Symbolbild)

Einwanderer aus Nicht-EU-Ländern sollen dieselben Chancen haben wie EU-Bürger: Mit diesem Argument zieht die junge SVP in den Abstimmungskampf. Es gehe um eine moderne und offene Einwanderung.

(wap) Die Junge SVP zieht in den Abstimmungskampf für die Begrenzungsinitiative. «Nur eine kontrollierte Einwanderung, ist eine Einwanderung, die allen nützt», wird Präsident David Trachsel in einer Mitteilung der Partei vom Dienstag zitiert. Das Personenfreizügigkeitsabkommen stehe nicht für eine offene und freie Einwanderung, bei der alle die gleichen Chancen hätten, denn es gelte nur für EU-Bürger, heisst es weiter. Dies sei gegenüber allen anderen Ausländern diskriminierend und auch nicht im Interesse der inländischen Arbeitnehmer.

Das heutige System ist laut der Jungen SVP auf Billigarbeiter ausgerichtet und hilft nicht bei der weltweiten Rekrutierung von Spezialisten. Neben der Gleichbehandlung von Einwanderern setzt die Partei auch auf ökologische Argumente. Seit Einführung der Personenfreizügigkeit 2007 sei die Bevölkerung um eine Million gewachsen. Das Land werde zubetoniert. Nun müsse man handeln, auch wenn dies kurzfristig negative Auswirkungen haben könnte. «Wer die Probleme der Masseneinwanderung nicht beheben will, stellt kurzfristigen Profit über langfristiges Wohlergehen», wird Trachsel in der Mitteilung zitiert.

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