Schweiz

Grossaktion: Polizei kontrolliert 3800 Personen, 2300 Fahrzeuge – und nimmt 13 Personen fest

Bei koordinierten kriminal-, sicherheits- und verkehrspolizeilichen Kontrollen wurden schweizweit 3800 Personen und rund 2300 Fahrzeuge kontrolliert. 13 Personen wurden im Zuge der schweizweiten Kontrolle festgenommen.

(kuy) Rund 600 Polizistinnen und Polizisten und Mitarbeitende aus 18 Kantonen, dem Grenzwachtkorps und der Transportpolizei kontrollierten vergangenen Freitag und Samstag an verschiedenen Orten in der ganzen Schweiz total über 2300 Fahrzeuge und rund 3800 Personen. Der Grossteil der Automobilisten war korrekt unterwegs. Zudem fanden auch Kontrollen im Bahnverkehr statt. Das teilte die Luzerner Polizei am Mittwoch mit.

600 Polizisten führten schweizweit Kontrollen durch.

600 Polizisten führten schweizweit Kontrollen durch.

Knapp 100 Ordnungsbussen

Anlässlich der Kontrollen mussten diverse Anzeigen wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (15), gegen das Strafgesetz (4) und gegen das Strassenverkehrsgesetz (55) gemacht werden. Sechs Personen musste der Führerausweis entzogen werden, 13 Personen wurden festgenommen. 14 Personen verstiessen gegen das Ausländergesetz. Total wurden 96 Ordnungsbussen ausgestellt, 18 Personen waren fahrunfähig. Ein Lastwagen wurde mit Verdacht auf Drogentransport mit einem Hund des Grenzwachtkorps durchsucht, die Ermittlungen sind noch im Gang.

Im Zuge der Grossaktion wurden rund 2300 Autos kontrolliert.

Im Zuge der Grossaktion wurden rund 2300 Autos kontrolliert.

Angezeigt oder gebüsst wurden unter anderem Automobilisten, die alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss unterwegs waren, die während des Fahrens auf einem Handy ein Video schauten oder Personen, die nicht angegurtet waren.

Gesamteinsatzleiter zieht ein positives Fazit

Die involvierten Sicherheitskräfte ziehen eine positive Bilanz über die koordinierten kriminal-, sicherheits- und verkehrspolizeilichen Kontrollen. Gesamteinsatzleiter Kilian Arnold von der Luzerner Polizei sagt: «Die Schweizer Sicherheitskräfte haben bewiesen, dass mit einer gezielten Zusammenarbeit innerhalb der Schweiz ein grossflächiges Kontrollnetz ausgebreitet werden kann. Die Zielsetzungen sowohl repressiv als auch präventiv konnten erreicht werden.»

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