Beim verunfallten Helikopter handelt es sich laut der Ausserrhoder Kantonspolizei um einen Privat-Helikopter. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist dieser in Uerenbohl bei Sulgen im Kanton Thurgau gestartet und war in Richtung Alpstein unterwegs.

Laut Augenzeugen soll der Heli gebrannt haben beim Absturz.

Rund 50 Angehörige der Feuerwehr im Einsatz

Im Einsatz standen unter anderem rund 50 Angehörige der Feuerwehr, 10 Kantonspolizisten sowie 3 Mitglieder des Rettungsdienstes. Der Notruf ging um 16 Uhr ein.

Die Absturzstelle befindet sich zwischen Herisau und Hundwil, im Gebiet Saum. Ein Nachbar berichtet, dass der Helikopter vor dem Absturz sehr tief über den Bäumen geflogen sei. Auffällig waren auch die Geräusche. Es habe «geschnattert», sagte der Herisauer.

Die Unfallursache sowie de der Hergang des Crashs waren gemäss Ueli Frischknecht, Mediensprecher der Ausserrhoder Kantonspolizei, am Nachmittag vorerst unklar. Ebenfalls stand offen, wie viele Personen beim Absturz involviert waren.

«Helikopter hat geschnattert»

Am Samstagabend orientierte die Kantonspolizei erneut über den Absturz. Sprecher Ueli Frischknecht informierte, dass beim Eintreffen der Rettungskräfte bei der Örtlichkeit Burg das Wrack bereits brannte. Durch die Feuerwehr Herisau konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Die beiden Insassen, ein 59-jähriger Mann und eine 56-jährige Frau, wurden durch eine Drittperson geborgen.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimation und Betreuung, verstarb der Mann noch auf der Unfallstelle. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen durch die Rega ins Spital geflogen. Die beiden Passagiere sind im Kanton Thurgau wohnhaft.

Die Leitung der Untersuchung liegt nun in den Händen der Schweizer Bundesanwaltschaft. Involviert ist auch die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST). Diese ist die staatliche Bundesbehörde. Sie hat den Auftrag, unter anderem Unfälle und gefährliche Ereignisse von Luftfahrzeugen zu untersuchen.

Herisau (AR): Helikopter Absturz

Ein 59-jähriger Mann ist verstorben. Eine 56-jährige Frau wurde schwer verletzt. Die Unfallursache ist noch unklar.