Kirchengemeinderat

Im Kirchgemeinderat Lengnau ist wieder Ruhe eingekehrt

Die Turbulenzen nach der Demission der ehemaligen Präsidentin Susanne Steffen und der interimistischen Leitung durch Erich Bucher haben sich gelegt. Mit der Wahl des neuen Präsidenten Rolf Zehr ist Ruhe im Kirchgemeinderat Lengnau eingekehrt.

Von Edi Gubler

Es sind keine Gruppenbildungen mehr festzustellen. Die Sachentscheide sind wieder wichtiger als die Personen, die Vergangenheit ist abgehakt. Es wird zuversichtlich nach vorne geschaut. Dieses Fazit lässt sich nach dem Besuch einer Sitzung beim Kirchgemeinderat Lengnau ziehen. Für Präsident Rolf Zehr war die erste Sitzung des neuen Rates wegweisend. Es habe eine allgemeine Aussprache stattgefunden und die fällige Departementszuteilung sei einvernehmlich erfolgt.

Denise Schlup hat tatkräftig im Sekretariat mitgeholfen. Mit Heidi Scholl ist auch die Verwaltung, das Sekretariat und die Finanzabteilung neu besetzt. Die Pieterlerin wurde angestellt, weil aus Lengnau nur eine einzige Bewerbung eingegangen war. Diese Person stand bereits im Pensionsalter.

Vakanz beim Ressort «Werbung»

Die aktuelle Zusammensetzung des Rates sieht wie folgt aus: Rolf Zehr, Präsident (Finanzen/Bau), Verena Neuhaus, Vizepräsidentin (Personal und besondere Aufgaben), Marlyse Beyeler (Diakonie/Ökumene/Besucherdienst), Ronald Flury (Unterricht/Jugendarbeit), Barbara Molari (Unterricht KUW/Katechetin 1.-6. Klasse) und Sabine Röthlisberger (Programmkommission).

Nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt von Romana Koch ist ein Sitz im Rat noch frei. Gesucht wird eine Person, die sich mit Kommunikation und Werbung befassen soll. Anmeldungen nimmt der Präsident, das Sekretariat oder jedes Ratsmitglied entgegen.

Ökumene verstärkt pflegen

Schwerpunkte in der Aufgabe des neuen Rats sind die Jugendarbeit und die Weiterführung und Verstärkung der ökumenischen Zusammenarbeit. Liselotte Köles, die Nachfolgerin von Ruth Genier als Katechetin, hat ihre schwierige Aufgabe in Angriff genommen. Sie wird von Barbara Molinari und Ronald Flury unterstützt, kann auf die Hilfe der beiden Pfarrer zählen und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen sozial-diakonischen Jugendarbeiter Larry Hewitt. Barbara Molari betreut die Katechetin, ist bei Elternabenden dabei und zuständig für den kirchlichen Unterricht.

Die Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchgemeinde Pieterlen-Lengnau-Meinisberg soll nicht nur weitergehen, sondern verstärkt werden. Verena Neuhaus und Marlyse Beyeler sind dafür zuständig. Ein erstes Resultat der Bemühungen ist das gemeinsame Sommerlager unter der Leitung von Brigitte Hirschi und Liselotte Köles.

Linde muss gefällt werden

Die grosse Winterlinde im Westteil des Pfarrhausgartens wird in den nächsten Wochen gefällt. Ein so grosser, schöner Baum, warum das?, dürften sich manche fragen. Die Linde hat in letzter Zeit viele Äste verloren, so dass der Kirchgemeinderat durch Baumpfleger Kaspar Kümin eine Beurteilung vornehmen liess. Der Befund ergab, dass der Baum vom Lackporling-Pilz befallen war. Das Absterben in der Krone wies auf massive Wurzelprobleme hin. Der Baum steht hangabwärts in Schieflage, und das Kronengerüst wies alte, eingefaulte und ausgehöhlte Astabnahmen auf.

Fazit: Die Winterlinde war zu einer Gefahrenquelle für ihre Umgebung geworden. Der Kirchgemeinderat stand in der Verantwortung und hätte für allfällig entstandene Schäden zur Rechenschaft gezogen werden können. Aus diesen Gründen muss der grosse Baum leider gefällt werden. Die Lücke, die er hinterlässt, soll wieder gefüllt werden. Im Rahmen der bevorstehenden Umbauten und Renovationen werden zwei neue Bäume gesetzt.

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