Fussgängerstreifen
Intelligente Autos sollen Fussgänger-Unfälle verhindern

Nach der jüngsten Unfallserie auf Schweizer Fussgängerstreifen diskutieren Politiker über neue Beleuchtungen und Sanierungen der Zebrastreifen. Für Bettina Zahnd, Unfallforscherin bei der AXA Winterthur, greifen diese Massnahmen aber zu kurz.

Drucken
Teilen
Die Sicherheit auf schweizer Fussgängerstreifen ist nicht immer gewährleistet (Symbolbild)

Die Sicherheit auf schweizer Fussgängerstreifen ist nicht immer gewährleistet (Symbolbild)

Keystone

Neue, raffinierte Autotechnologien würden künftig mehr Unfälle verhindern als es sanierte Zebrastreifen könnten, sagt sie gegenüber der Zeitung „Der Sonntag". So gibt es bereits Volvo-Autos, die mit integrierten Kameras Fussgänger erkennen und sie frühzeitig anzeigen - und im Notfall sogar selber bremsen. Serienmässig könnte diese Notbremse ab 2020 in den meisten Automodellen eingebaut sein.

«Solche Fahrerassistenzsysteme sind äusserst vielversprechend», sagt Zahnd, und wahrscheinlich effizienter als allfällige Kampagnen. Denn trotz der zuletzt grossen medialen Berichterstattung über Zebrastreifen-Unfälle kommt es immer wieder zu neuen Zwischenfällen.

Aktuelle Nachrichten