Coronavirus

«Ja, das würde helfen» – Präsident von Hotelleriesuisse hofft auf Grossanlässe ab September

Andreas Züllig, Präsident von Hotellerie Suisse, sagt, was der Branche guttun würde. (Archivbild).

Andreas Züllig, Präsident von Hotellerie Suisse, sagt, was der Branche guttun würde. (Archivbild).

Grossanlässe mit mehr als 1000 Personen sind in der Schweiz bis Ende August verboten. Eine Lockerung der Regel könnte laut dem Präsidenten des Hotel-Verbands dem städtischen Tourismus auf die Beine helfen.

Sollen in der Schweiz Grossanlässe mit über 1000 Personen ab September wieder zugelassen sein? Der Branchenverband Hotelleriesuisse spricht sich dafür aus. «Ich glaube es wäre wichtig, dass man diesen Schritt macht», sagt dessen Präsident Andreas Züllig am Samstag in einem Interview mit Radio SRF.

Laut Züllig würde eine Lockerung vor allem den Hotels in den Städten «massiv» helfen. Kulturelle Veranstaltungen wie Opern, Konzerte oder kleine Messen seien für die Städte sehr wichtig. «Selbstverständlich müssten dabei die Schutzmassnahmen eingehalten werden», so Züllig.

Druck aus Politik wird grösser

Nicht nur die Hotellerie befürwortet eine Lockerung bei Grossanlässen ab September. Auch Politiker wie der Luzerner FDP-Ständerat Damian Müller sprechen sich dafür aus. Die Situation im gesamten Veranstaltungsbereich spitze sich enorm zu, sagt Müller gegenüber dem Tages-Anzeiger. Man müsse spezifische Schutzkonzepte für Grossanlässe entwickeln. Müller kann sich vorstellen, dass etwa in der Swissporarena des FC Luzern wieder bis zu 5000 Personen zugelassen werden könnten.

Skeptisch äussert sich im Tages-Anzeiger der neue Chef der Covid-Taskforce, Martin Ackermann. «Da wir bei den Fallzahlen wieder im Bereich des exponentiellen Wachstums sind, haben wir kaum Handlungsspielraum.» Weitere Lockerung seien riskant.

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