Arbeit

Kantone und Bund schaffen 2500 neue Jobs - trotz roten Zahlen

Genf hat am meisten neue Stellen geschaffen

Genf hat am meisten neue Stellen geschaffen

Die Mehrheit der Kantone und viele Städte schreiben 2014 rote Zahlen. Dennoch wächst die Zahl der Vollzeitstellen in den öffentlichen Verwaltungen nächstes Jahr deutlich, wie eine Auswertung der Voranschläge durch die «Schweiz am Sonntag» zeigt.

Insgesamt schaffen Kantone, Bund und Städte rund 2500 neue Vollzeitstellen. Am meisten Jobs entstehen in den Bereichen Bildung und Sicherheit.

Spitzenreiter ist der Kanton Genf, der gemäss Budget mit 430 neuen Vollzeitstellen rechnet.

Der Ausbau erfolgt, obwohl in 16 Kantonen Sparprogramme aufgegleist oder bereits von den Kantonsparlamenten verabschiedet wurden.

Der Präsident der Finanzdirektorenkonferenz, Peter Hegglin, will jedoch nicht von einem grossen Ausbau sprechen: «Das Wachstum ist im Verhältnis zur Gesamtzahl der öffentlichen Verwaltung nicht gerade exorbitant», sagt er.

Vor allem zeigten die Zahlen, dass die oft beklagten Sparmassnahmen in den Kantonen nicht so drastisch seien: «Es handelt sich vielmehr um ein abgeschwächtes Wachstum.» (rsn)

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