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«Kristallnacht»-Twitterer soll aus der SVP ausgeschlossen werden

Der Tweet von A. M. hat ihn schon seinen Job gekostet. (Symbolbild)

Der Tweet von A. M. hat ihn schon seinen Job gekostet. (Symbolbild)

Die Vorwürfe gegen A. M.* erhärten sich. In einem Tweet soll der Stadtzürcher Schulpfleger von einer Kristallnacht gegen Moscheen geschrieben haben. Schon heute könnte M. aus der SVP ausgeschlossen werden.

Der Kristallnacht-Tweet hat folgen für den Autor. Seinen Job bei einem weltweit tätigen Versicherungsunternehmen ist M. bereits los. Das berichtet heute die «Neue Zürcher Zeitung». Nun soll der Schulpfleger auch noch aus der SVP ausgeschlossen werden.

Der Kristallnacht-Tweet

Der Kristallnacht-Tweet

Die Stadtzürcher SVP will nun beantragen, dass das Vorstandsmitglied der Kreispartei 7+8 aus der Partei ausgeschlossen wird. Dies schreibt «20Minuten online».

Die Vorwürfe gegen M. hätten sich erhärtet. Zudem seien weitere inakzeptable Twitter-Einträge bekannt geworden. Über den Parteiausschluss muss der Vorstand der Kreispartei 7+8 befinden und dieser trifft sich heute zu einer Sitzung.

Hausdurchsuchung

Derweil teilt die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich mit, dass sie gegen A. M. ein Strafverfahren wegen Verstoss gegen die Anti-Rassismusstrafnorm eröffnet hat. Bereits sei eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden und der Beschuldigte sei von der Staatsanwaltschaft befragt worden. Dabei machte M. geltend, dass diese Äusserung von den Medien aus dem Zusammenhang gerissen worden sei. (dno)

*Name der Redaktion bekannt

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