Leuthard-Rücktritt

Lang lebe die Zauberformel: CVP-Bundesratssitz steht für die FDP nicht zur Debatte

Für die FDP steht der Bundesratssitz der CVP nicht zur Debatte. Die Partei will sich auch an das offiziell nominierte Kandidatenfeld halten. Sie erwartet von der CVP eine Auswahl von geeigneten Profilen.

Die Partei stehe zur Zauberformel und werde die Kandidatinnen und Kandidaten der CVP an ihrem Leistungsausweis und an der Fähigkeit zur konsensorientierten Politik messen, schreibt die FDP in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die FDP hat Leuthard auch ihren Dank für den langjährigen Einsatz im Dienst der Schweiz ausgesprochen. Leuthards grösster Verdienst als Vorsteherin des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation sei die langfristige Sicherstellung der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur gewesen.

In ihrer langjährigen Karriere im Bundesrat habe sie sich zudem erfolgreich für die Zukunft der Schweizer Energie- und Klimapolitik eingesetzt. Bereits als Vorsteherin des damaligen Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements habe sie ihre grosse politische Erfahrung zugunsten des Wirtschafts- und Bildungsstandortes Schweiz einsetzen können.

FDP-Präsidentin Gössi: «Unsere Strategie ändert sich nicht»

Nach dem Rücktritt von Doris Leuthard sieht FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi keinen Grund, die Strategie für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann zu ändern. Keinen Einfluss habe dies auch auf die Frauenfrage.

"Die Strategie machen wir unabhängig von der CVP", betonte die Schwyzer Nationalrätin im Interview mit Schweizer Radio SRF. Durch den Doppelrücktritt erhalte das Parlament aber mehr Spielraum. Das sei auch gut so. An der Frauenfrage ändere sich aber durch den Rücktritt einer von zwei Frauen im Bundesrat nichts.

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