Ernstfall

Maurer über Notvorräte: «Man kann sich nicht nur auf den Zivilschutz verlassen»

Bundesrat Ueli Maurer hat teilweise noch grössere Vorräte als Armeechef Blattmann

Bundesrat Ueli Maurer hat teilweise noch grössere Vorräte als Armeechef Blattmann

Armeechef André Blattmann rät den Schweizer zum Anlegen von Notvorräten und löst damit eine Kontroverse aus. Jetzt schaltet sich Bundesrat Ueli Maurer ein. Der VBS-Vorsteher stellt sich hinter Blattmann und findet die Diskussion «'bireweich».

Es laufe eine Kampagne gegen Blattmann, so Maurer in der «Rundschau» des Schweizer Radio und Fernsehens SRF: «Jetzt zu kritisieren, ob er hundert Liter Wasser zu viel hat, ist ‘bireweich‘». Man müsste Armeechef André Blattmann eigentlich eine Medaille geben, dass er daran denkt, sagt Maurer.

Maurer erklärte, er habe im Vergleich zu Blattmann «sogar teilweise mehr Vorräte». Der VBS-Vorsteher zeigt sich in der Sendung enerviert über den Vorwurf, damit werde eine Kampagne für den Gripen geführt. Nervös seien einzig die Medien und die Gripen-Gegner.

Nicht auf Zivilschutz verlassen

Blattmann hatte am Wochenende der Schweizer Bevölkerung geraten, Notvorräte anzulegen. Er habe «30 oder 40 Sechserpackungen Mineralwasser ohne Kohlensäure zuhause». Das entspricht rund 300 Litern Wasser. Hinzukämen Holzvorräte.

«Es ist Aufgabe von uns allen im persönlichen Bereich Vorkehrungen zu treffen, um gewappnet zu sein, wenn etwas passiert», so Maurer. Man dürfe sich nicht einfach nur auf den Zivilschutz verlassen. (nch/cze)

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