Flugzeugunglück

Nach Ju-Air-Absturz: Uvek gibt externe Untersuchung in Auftrag

Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nach dem Absturz der Tante Ju im Jahr 2018 eine externe Untersuchung gegen das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) in Auftrag gegeben.

(agl) Ursache ist der noch nicht veröffentlichte Schlussbericht der Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) zum Absturz einer historischen Maschine der Ju-Air vor zwei Jahren. Ein Uvek-Sprecher bestätigte am Sonntag auf Anfrage von CH Media Informationen der «Sonntagszeitung», wonach das Departement beim Nationalen Luft- und Raumfahrtinstitut der Niederlanden (NLR) eine externe Untersuchung zur Aufsichtstätigkeit des Bazl in Auftrag gegeben hat.

Untersucht werden sollen dabei auch «systemische Aspekte der Aufsicht», die über den Bereich der historischen Luftfahrt hinausgehen. Während der Schlussbericht der Sust im Oktober erwartet wird, geht das Uvek davon aus, dass die Untersuchung der NLR bis im Frühling 2021 abgeschlossen sein wird. Vergangene Woche veröffentlichte die Sust zum Jahrestag des Unfalls einen Bericht zum Status der Untersuchungen, aber noch keine Teilergebnisse zu möglichen Ursachen, da der Schlussbericht in Kürze erwartet werde.

Am 14. August 2018 stürzte im Kanton Graubünden am Piz Segnas eine historische Maschine der Ju-Air ab. Alle 17 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Am 12. März 2019 entzog das Bazl der Ju-Air die Bewilligung für kommerzielle Flüge.

Ermittlungen zum "Tante Ju"-Unglück noch nicht abgeschlossen

Ermittlungen zum "Tante Ju"-Unglück noch nicht abgeschlossen (Beitrag vom August 2019)

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