Autobahn
Nadelöhr Härkingen: Bund gibt grünes Licht für sechsspurigen Ausbau der A1

Der Ausbau der A1 zwischen Luterbach und Härkingen ist vom Bund genehmigt worden. Es könnte aber noch zu Änderungen beim Grossprojekt kommen.

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Die A1 ist die Hauptschlagader der Strassenverkehrs. Als Nadelöhr gilt der Abschnitt bei Härkingen. (Archivbild)

Die A1 ist die Hauptschlagader der Strassenverkehrs. Als Nadelöhr gilt der Abschnitt bei Härkingen. (Archivbild)

Keystone

(dpo) Das Projekt für den Ausbau der Nationalstrasse zwischen Luterbach und Härkingen auf sechs Spuren lag seit 2018 öffentlich auf. Seither sind insgesamt 181 Einsprachen gegen das Projekt eingegangen. Doch nun hat der Bund den Ausbau genehmigt. Die Beschwerden seien abgewiesen worden, teilten das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) und die Solothurner Behörden am Mittwoch gemeinsam mit.

Der Bund beurteilt das Projekt in Bezug auf die Natur- und Landschaftsverträglichkeit sowie den Lärmschutz als recht- und zweckmässig. Allerdings könnte es noch zu wesentlichen Änderungen beim Ausbau kommen. So hat das Solothurner Kantonsparlament im Dezember seine Regierung beauftragt, mit dem Bund über Zusatzmassnahmen im Gäu zu verhandeln. Zur Sprache stehen etwa Tunnel- und Einhausungslösungen sowie höhere Lärmschutzwände.

Die Autobahn A1, Hauptschlagader des Schweizer Strassenverkehrs, soll auf einer Länge von knapp 22 Kilometern von Luterbach bis Härkingen auf sechs Spuren ausgebaut werden. Kostenpunkt: geschätzte 886 Millionen Franke