Schweizer Militär

Noro-Virus in der Armee: Bereits 10 Soldaten liegen flach

Einige Soldaten am Boden: Vermutlich hat sich der Norovirus in der EKF Kompanie 64-3 ausgebreitet

Einige Soldaten am Boden: Vermutlich hat sich der Norovirus in der EKF Kompanie 64-3 ausgebreitet

Nichts zu Lachen für die Schweizer Armee: Gemäss einer offiziellen Medienmitteillung sind bereits zehn Soldaten der EKF Kompanie 64-3 am Norovirus erkrankt. Die kranken Soldaten dürfen ihren Wochenendurlaub aus medizinischen Gründen nicht antreten.

Es ist der Alptraum eines jeden Soldaten, das Wochenende in der Obhut des Militärs verbringen zu müssen.

Genau dies wiederfährt nun den zehn Soldaten, die höchstwahrscheinlich am Noro-Virus, welcher Brechdurchfall zur Folge hat, erkrankt sind. Sie befinden sich im MZR, dem medizinischen Zentrums der Armee in Thun.

Gemäss az-Informationen dürften sogar mehr als zehn Personen am Virus erkrankt sein.

Dort werden sie medizinisch betreut und regelmässig durch den verantwortlichen Truppenarzt kontrolliert.

Keine Quarantäne für die Kompanie

Bei einem normalen Verlauf sei davon auszugehen, dass sie in wenigen Tagen wieder gesund sein werden.

Laboruntersuchungen zur Klärung der Diagnose werden durchgeführt, die Resultate stünden aber noch aus, schreibt die Schweizer Armee in ihrer Medienmitteilung.

Da sich Noroviren vor allem in grossen Menschenansammlungen rasend schnell verbreiten, ist davon auszugehen, dass weitere Soldaten der entsprechenden Kompanie an Brechdurchfall erkranken werden.

Die Armee hat davon abgesehen, die ganze Kompanie unter Quarantäne zu stellen.

(agt)

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