Radioaktive Tiefenlager: Zahl der Aargauer Gemeinden verdreifacht

Welche Gemeinden im Aargau kommen für radioaktive Tiefenlager in Frage? Das Bundesamt für Energie hat entschieden: Statt der bisherigen 33 kommen neu 91 hiesige Gemeinden auf der Liste der möglichen Standorte.

Merken
Drucken
Teilen
endlager

endlager

Keystone

Vor gut einem Jahr hat das Bundesamt für Energie (BFE) die möglichen Standorte für geologische Tiefenlager gekannt gegeben. Heute steht fest, dass die Zahl der involvierten Aargauer Gemeinden von 33 auf 91 Gemeinden erhöht wurde. Dies teilt das Departement für Bau, Verkehr und Umwelt mit.

Mehr Informationen

Die Liste der involvierten Gemeinden finden Sie hier.

Das Informationsbulletin und weitere Informationen sind abrufbar unter www.ag.ch/tiefenlager.

Die drei möglichen Standortregionen «Bözberg», «Lägern Nord» und «Jura-Südfuss» werden jetzt um die zusätzlichen Gemeinden erweitert. Seit letztem Jahr haben sich in diesen Regionen bereits Behördenorganisationen gebildet.

Informationsbulletin für die Bevölkerung

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt informiert die Bevölkerung in den involvierten Aargauer Gemeinden direkt über die Erweiterung der Standortregionen, die Hintergründe des Verfahrens und die regionalen Behördenorganisationen. Das Informationsbulletin «Fokus Tiefenlager» des Kantons wird ab kommendem Montag in alle Haushalte der involvierten Gemeinden verteilt.

Daraus geht auch hervor, dass im Verlauf des Frühlings 2010 erste Resultate der sicherheitstechnischen Gutachten vorliegen werden und nach den Sommerferien eine breite Anhörung und Mitwirkung zu den bis dahin vorliegenden Ergebnissen des Auswahlverfahrens stattfinden wird.