Regierungsrat spricht 700 000 Franken für Aargauer Kultur

Erstmals vergibt der Aargauer Regierungsrat Betriebsbeiträge an Kulturinstitutionen. Geld erhalten das Museum Langmatt Baden, das Schweizer Kindermuseum Baden und das Stapferhaus Lenzburg.

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Kindermuseum

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Badener Tagblatt

Ermöglicht wird die erstmalige Vergabe von Betriebsbeiträgen an nicht staatliche Kulturinstitutionen durch das neue Kulturgesetz.

Die Kommission für Kulturfragen hat unter dem Präsidium von Regierungsrat Alex Hürzeler die ersten sechs Gesuche eingehend geprüft und die drei Institutionen: Museum Langmatt Baden, Schweizer Kindermuseum Baden und das Stapferhaus Lenzburg zur Unterstützung mit Betriebsbeiträgen dem Regierungsrat empfohlen.

Die Beiträge sind an Leistungsverträge gebunden

Der Regierungsrat spricht die Beiträge und anerkannt damit die mindestens kantonale Bedeutung dieser privaten Kulturinstitutionen, wie es in einer Mitteilung heisst. Dem Stapferhaus werden 350 000 Franken als jährlicher Betriebsbeitrag zugesprochen. Dem Museum Langmatt jährlich 200 000 Franken. Und dem Kindermuseum jährlich 150 000 Franken.

Die Betriebsbeiträge werden an Leistungsverträge geknüpft. Nach drei Jahren wird die Regierung die Erreichung der Ziele überprüfen und gegebenenfalls die Verträge erneuern. Die mit Betriebsbeiträgen unterstützen Institutionen können weiterhin Projektunterstützung aus dem Swisslos-Fonds beantragen oder für professionelles aargauisches Kulturschaffen Beiträge beim Kuratorium beantragen.

Für 2012 liegen 2,2 Millionen bereit

Bereits liegen weitere Gesuche um Betriebsbeiträge ab 2011 vor, die dem Regierungsrat bis Ende Jahr zur Entscheidung vorgelegt werden. Im Budget der Abteilung Kultur sind für diesen Förderbereich jährlich ansteigende Beiträge eingestellt, die im Jahr 2012 2,2 Millionen erreichen werden. (skh)

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