Frachtschiff

Russland beendet Ermittlungen zu «Arctic Sea»

Russland beschäftigt sich nicht mehr mit Arctic Sea (Archiv)

Russland beschäftigt sich nicht mehr mit Arctic Sea (Archiv)

Einen Monat nach der Befreiung des wochenlang verschollen geglaubten Frachters «Arctic Sea» hat Russland seine Ermittlungen auch zum angeblichen Waffenschmuggel an Bord beendet.

Das Schiff werde an diesem Freitag oder Samstag in Las Palmas auf Gran Canaria an die maltesischen Behörden übergeben, sagte der Sprecher der russischen Ermittlungsbehörden, Wladimir Markin, nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau.

Ein Moskauer Gericht bestätigte am Mittwoch die Haftbefehle gegen die vorwiegend aus Estland stammenden Vorbestraften. Die Männer hätten sich nicht auf den von der russischen Justiz angebotenen Handel eingelassen, ihre Schuld gegen eine geringere Strafe einzugestehen, teilten die Anwälte der mutmasslichen Täter mit.

Russland hatte internationale Spekulationen um einen Schmuggel von Raketen an den Iran an Bord des Holzfrachters als falsch zurückgewiesen. Die russischen Schwarzmeerflotte hatte die "Arctic Sea" am 17. August nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums aus der Gewalt von Piraten befreit.

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