Schweiz

Schweiz fordert mit Nachbarländern einen Plan zum Ausbau der Wasserstoff-Energie von der EU

Ein Brennstoffzellen-Fahrzeug wird mit Wasserstoff betankt, an der bislang einzigen öffentlichen Wasserstoff-Tankstelle von Coop in Hunzenschwil.

Ein Brennstoffzellen-Fahrzeug wird mit Wasserstoff betankt, an der bislang einzigen öffentlichen Wasserstoff-Tankstelle von Coop in Hunzenschwil.

Die Schweiz fordert zusammen mit acht weiteren europäischen Ländern von der EU-Kommission eine Strategie für den Ausbau klimafreundlicher Wasserstoff-Energie.

(sat/dpa) Das Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, wurde kurz vor einer Videokonferenz der EU-Energieminister am Montag an die Brüsseler Behörde geschickt. Unterschrieben ist es nebst der Schweiz von den sogenannten Penta-Staaten der EU – Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Luxemburg, Belgien, Frankreich. Unterstützung kommt zudem von Portugal und Bulgarien. Diese Länder betonen darin, die Zusammenarbeit in Sachen Wasserstoff auszubauen zu wollen. Der Schwerpunkt solle auf «erneuerbarem Wasserstoff» liegen.

Konkret rufen die Länder die EU-Kommission dazu auf, einen Fahrplan für den Ausbau von Wasserstoff-Energie mit Zielen bis 2030 und darüber hinaus vorzulegen. Dieser müsse so produziert werden, dass der Ausstoss von Kohlenstoffdioxid reduziert werde. Dazu solle die EU-Behörde auch einen Plan mit Gesetzesvorschlägen ausarbeiten. Bereits im März hatte die EU-Kommission eine Allianz für Wasserstofftechnik angekündigt, ähnlich der bereits gestarteten Batterie-Allianz.

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