Ab nach Down Under
Schweizer Universitäten schliessen Forschungs-Vertrag mit Australien ab

Kürzlich haben Bund und Universitäts-Rektoren einen Forschungsvertrag mit Australien unterzeichnet. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit den besten acht Hochschulen aus Down Under.

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Sydney dürfte Ziel vieler Schweizer Studenten werden.

Sydney dürfte Ziel vieler Schweizer Studenten werden.

Keystone

Mit dem Abkommen reagieren die Rektoren auch auf die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative und den damit verbundenen Ausschluss der Schweiz vom europäischen Austauschprogramm Erasmus.

Zwar wurde eine Zusammenarbeit mit Australien schon vor dem 9. Februar diskutiert, doch das Abstimmungsergebnis gab einen entscheidenden Schub, wie Antonio Loprieno vom Swissuniversities-Vorstand in der «Schweiz am Sonntag» erklärt. «Nach der Abstimmung haben wir uns wieder intensiv mit Australien befasst.»

Davor waren die Pläne auf Eis gelegt. Die Partnerschaft ermöglicht einen Austausch ohne Hürden, sowohl für Studierende als auch Dozenten. Einerseits lockern die australischen Behörden die Visa-Bestimmungen für Schweizer Studenten, andererseits erhalten die Akademiker finanzielle Unterstützung vom Bund.

Damit wird ein Austauschsemester in Australien nicht nur wegen des Erasmus-Aus attraktiver. Swissuniversities geht es auch um die internationale Reputation der Schweizer Hochschulen. «Eine globale Öffnung ist notwendig, um unseren Forschenden und Lernenden weiterhin Kooperationen auf Augenhöhe bieten zu können», sagt Loprieno.

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