Mietschulden

Stadt Lugano erlässt Geschäften drei Monatsmieten

Unbesetzte Stühle auf der Piazza della Riforma in Lugano. (Archivbild)

Unbesetzte Stühle auf der Piazza della Riforma in Lugano. (Archivbild)

Geschäfte, die in Liegenschaften der Stadt Lugano eingemietet sind, müssen für die Monate März, April und Mai keine Miete zahlen. Die Stadt Lugano ist nicht die erste Stadt, die ihren Geschäftsmietern unter die Arme greift.

(gb.) Die Stadt Lugano kommt Läden und Gastrobetrieben bei den Mietschulden entgegen. Wie die Regierung der Stadt am Donnerstag mitteilte, wird den Mietern der städtischen Liegenschaften die Mietschuld für die Monate März, April und Mai gänzlich erlassen. Von Juni bis Dezember sind die Mieten nur noch zu 70 Prozent geschuldet.

Die Stadt Lugano folgt mit dem Entscheid anderen Schweizer Städten. Winterthur etwa erliess die Mieten für die Dauer der Zeit, während der das jeweilige Geschäft geschlossen sein musste. In St. Gallen konnten Betriebe einen Antrag auf Mieterlass stellen – sofern sie nachweisen konnten, dass sie wegen der Coronapandemie signifikante Einbussen erlitten. Diverse andere Städte hatten die Zinse notleidender Mieter gestundet.

Der vergleichsweise grosszügige Mieterlass der Stadt Lugano kostet rund eine Million Franken. Dies entspricht gemäss der Mitteilung der Stadt 42 Prozent ihrer jährlichen Einnahmen.

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