Schweiz

Verkehrsbetriebe wollen ihre Dieselflotte mit Elektrobussen ersetzen

Elektrobusse sind besser fürs Klima. Sie sollen nun grossflächig eingesetzt werden. (Symbolbild)

Elektrobusse sind besser fürs Klima. Sie sollen nun grossflächig eingesetzt werden. (Symbolbild)

Elektrische Antriebe sind besser für das Klima. Deshalb wollen verschiedene Verkehrsbetriebe in der Schweiz Elektrobusse anschaffen und damit um 30 Prozent energieeffizienter werden.

(sku) Heute werden fast 90 Prozent aller Busse im öffentlichen Verkehr der Schweiz mit Diesel betrieben. Damit die Klimaziele erreicht werden können, sollen diese nun durch klimaneutrale Elektrobusse ersetzt werden. Über die Umstellungspläne informiert hat am Montag in Bern an einer Medienkonferenz der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr (Litra) mit Vertretern des Bundesamts für Energie (BFE), der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und Postauto Schweiz.

Insgesamt soll der öffentliche Verkehr dadurch nochmals um 30 Prozent energieeffizienter werden und die CO2-Emmissionen sollen ganz wegfallen, heisst es in einer Mitteilung. Die Ziele seien ehrgeizig – eine grosse Knacknuss würden die Anschaffungskosten darstellen. Sie liegen heute gemäss Litra bei den Elektrobussen bis zu 50 Prozent höher. Über den gesamten Lebenszyklus würden sich dadurch bis zu 20 Prozent Mehrkosten ergeben. Zudem seien die Voraussetzungen der einzelnen Verkehrsbetriebe sehr unterschiedlich.

Konkret sollen die Busse der Verkehrsbetriebe Zürich bis 2030 weitgehend elektrisch unterwegs sein. Aktuell seien es nur knapp die Hälfte. Postauto hat gemäss Mitteilung das Ziel, 100 Busse mit alternativen Antrieben bis 2024 im Angebot zu haben. Am weitesten fortgeschritten sei zur Zeit die Planung im Kanton Graubünden: Dort sollen mehrere Linien ganz auf Elektrobetrieb umgestellt und dafür zwölf neue Fahrzeuge beschafft werden.

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