Realisierung des Kunstrasens und Sanierung der Sportanlage
Weiterer Meilenstein in Affoltern

Für Gemeindepräsidentin Irene Enderli ist die Realisierung des Kunstrasens und die Sanierung der Sportanlage «Im Moos» ein weiterer Meilenstein im Bezirkshauptort – und bedeutendes Glied einer Kette von baulichen Veränderungen.

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Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Von Werner Schneiter

Sie habe in ihrer bald zwölfjährigen Amtszeit an zahlreichen Einweihungen teilgenommen und freue sich, dass dieses Mal der Sport am Zug sei. Gemeindepräsidentin Irene Enderli sprach die baulichen Veränderungen «in unserer kleinen Stadt oder in unserem grossen Dorf» an. Nach dem Bahnhofumbau, dem Bau des Werkhofs und des Gemeindezentrums, der Realisierung von Rückhaltebecken, Kinderkrippe Kreisel und der Begegnungszone nun der 1986 bis 1988 realisierte Sportplatz «Im Moos»: Dort ist nun ein Kunstrasen integriert, und zudem wurde die 400-Meter-Bahn sowie die Einrichtungen einer Frischkur unterzogen.

In Jugend investiert

Und dies dank der Weitsicht der Stimmberechtigten, die die Kreditvorlage von 1,8 Mio. Franken im Februar dieses Jahres mit überwältigendem Mehr (knapp 72% Ja-Stimmen) befürwortet haben. Die grosse Zustimmung sei auch dank Mithilfe des FC Affoltern und der übrigen, solidarischen Vereine zustande gekommen, sagte die Gemeindepräsidentin. Sie freut sich ganz besonders, dass hiermit auch in die Jugend und in die Nachwuchsförderung investiert worden ist und eine Anlage vorhanden ist, die breiten Bevölkerungsschichten - der ganzen Region - dient. Speziell erfreulich sei, dass der Allwetterplatz die Norm des Fussballverbandes für 1.-Liga-Spiele erfülle.

Die umfassende Sanierung sei das Resultat von Grosszügigkeit und Solidarität. «Wir haben in jüngster Vergangenheit im Bezirk erlebt, wie Kleinmütigkeit, falsch verstandene Sparwut den Willen einer Gemeindebehörde zur Unterstützung der sportlichen Förderung in Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden gebrochen hat - wie gross Frust und Enttäuschung bei Vereinen und Jugendlichen sein muss, können wir nur erahnen», sagte Irene Enderli. Sie hob an der Einweihungsfeier die Bedeutung dieser Vereine, die damit verbundene unentgeltliche Arbeit ganz besonders hervor und bezeichnete sie als wertvolle Stützen der Gesellschaft.