Schweiz

Wie entwickeln sich die kantonalen und nationalen Zahlen?

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Das Bundesamt für Gesundheit meldet mittlerweile wieder durchschnittlich über 350 Corona-Neuinfektionen pro Tag. Die aktuellsten Zahlen zur Coronakrise finden Sie hier.

Hier finden Sie den Ticker mit allen News zu Corona aus der Schweiz.

Die aktuellsten Zahlen

Die Anzahl der täglichen neuen positiven Tests seit Beginn der Pandemie

So entwickeln sich die Fallzahlen, Hospitalisationen und Todesfälle schweizweit

So viele Menschen befinden sich in Isolation und Quarantäne

Der Stand in den Kantonen

Mit einem Klick auf einen Kreis erfahren Sie mehr Details zum Kanton.

Wie viele Menschen mit Covid-19 in Spitälern liegen

Von jenen Personen, die im Spital waren oder sind und für die das BAG über vollständige Daten verfügt, hatten fast neun von zehn mindestens eine relevante Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes. Der Altersmedian der Hospitalisierten betrug 71 Jahre. Rund 60 Prozent der hospitalisierten Personen waren Männer.

Details zu den Todesfällen in der Schweiz

Die Hälfte der Todesopfer in der Schweiz war 84 Jahre alt oder älter, wie aus einer Statistik des Bundesamts für Gesundheit hervorgeht. Rund zwei Drittel waren Männer, ein Drittel Frauen. Von den verstorbenen Personen für die das BAG über vollständige Daten verfügt, litten 97 Prozent an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (rund zwei Drittel der verstorbenen Personen), Herz-Kreislauferkrankungen (über die Hälfte) und Diabetes (ungefähr drei von zehn).

Die internationale Situation

Die Empfehlungen der Behörden

Das Bundesamt für Gesundheit fordert auf:

  • Abstand halten – zum Beispiel ältere Menschen durch genügend Abstand schützen, beim Anstehen Abstand halten, bei Sitzungen Abstand halten.
  • Gründlich Hände waschen
  • Hände schütteln vermeiden
  • In Papiertaschentuch oder Armbeuge husten und niesen
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben
  • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation
  • Empfehlung: Maske tragen, wenn Abstandhalten nicht möglich ist (im ÖV gilt ab dem 6. Juli eine Maskenpflicht)

Die Infoline des Bundes zum Corona-Virus +41 58 463 00 00

Das gilt für Grossveranstaltungen

Ab dem 1. Oktober sind in der Schweiz wieder Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher erlaubt. Nötig ist dafür aber eine Bewilligung des Kantons, wobei der Bund gewisse Rahmenbedingungen vorgibt. Für die obersten Fussball- und Eishockeyligen gilt eine Maskenpflicht; die Stadien dürfen zu zwei Dritteln gefüllt werden.

Wie der Bundesrat auf die wieder wachsenden Zahlen reagiert: Maskenpflicht im ÖV und Quarantäne

Seit dem 6. Juli gilt: Wer im öffentlichen Verkehr in der Schweiz unterwegs ist, muss eine Maske tragen. Die Maskenpflicht gilt für Personen ab zwölf Jahren in Zügen, Trams und Bussen ebenso wie in Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen.

Wer aus einem Risikogebiet in die Schweiz einreist, muss seit Anfang Juli in eine zehntägige Quarantäne. Welches solche «Risikogebiete» sind, überprüft das Bundesamt für Gesundheit regelmässig. Wird die Quarantäne nicht eingehalten, droht eine Busse bis zu 10'000 Franken.

Die Quarantänepflicht gilt für Länder sowie für Gebiete in den Nachbarstaaten (bspw. Paris und WIen). Der aktuelle Stand (vom 14. September):

  • Albanien
  • Andorra
  • Argentinien
  • Armenien
  • Aruba
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Belize
  • Besetztes Palästinensisches Gebiet
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Brasilien
  • Britische Jungferninseln
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica
  • Dominikanische Republik
  • Gibraltar
  • Guyana
  • Honduras
  • Indien
  • Irak
  • Israel
  • Katar
  • Kolumbien
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Kuwait
  • Libanon
  • Libyen
  • Malediven
  • Malta
  • Moldova
  • Monaco
  • Montenegro
  • Namibia
  • Nordmazedonien
  • Panama
  • Paraguay
  • Peru
  • Rumänien
  • San Marino
  • Sint Maarten
  • Spanien
  • Suriname
  • Trinidad und Tobago
  • Tschechien
  • Turks- und Caicos-Inseln
  • Ukraine
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigte Staaten von Amerika (inklusive Puerto Rico, Amerikanische Jungferninseln und Guam)

Für die Nachbarstaaten gilt ein gesondertes Regime. Für sie definiert der Bund Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko, für die eine Quarantänepflicht gilt. Diese Gebiete sind:

Gebiete in Frankreich:

  • Region Centre-Val de Loire
  • Region Corse
  • Region Hauts-de-France
  • Region Île de France
  • Region Normandie
  • Region Nouvelle-Aquitaine
  • Region Occitanie
  • Region Pays de la Loire
  • Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
  • Überseegebiet Französisch-Guyana
  • Überseegebiet Guadeloupe
  • Überseegebiet Französisch-Polynesien
  • Überseegebiet La Réunion
  • Überseegebiet Martinique
  • Überseegebiet Mayotte
  • Überseegebiet Saint-Barthélemy
  • Überseegebiet Saint-Martin

Gebiete in Österreich:

  • Bundesland Wien

Rückblick auf die bisherigen Lockerungsschritte

Der vierte Lockerungsschritt vom 22. Juni: Fast alle verbliebenen Einschränkungen wurden aufgehoben

  • Veranstaltungen bis 1000 Personen sind wieder möglich; bei Demos dürfen auch mehr Menschen dabei sein, sie müssen aber eine Maske tragen
  • Keine Sitzpflicht mehr in den Restaurants
  • Keine Sperrstunde mehr in Discos, Nachtclubs etc.
  • Mindestabstand zwischen zwei Personen wird auf 1,5 Meter reduziert (statt zwei Meter)
  • Homeoffice-Empfehlung wird aufgehoben

Die weitgehende Lockerung ab dem 30. Mai und dem 6. Juni

Seit dem 27. April werden die Massnahmen zur Eindämmung der Coronaepidemie in der Schweiz schrittweise aufgehoben. Die schrittweise Lockerung soll einen raschen Wiederanstieg der Fälle verhindern. Die «ausserordentlichen Lage», die seit 16. März gilt, soll am 19. Juni enden.

Die meisten Einschränkungen wurden auf den 6. Juni stark gelockert. Seit diesem Tag sind sind (mit Schutzkonzept) wieder erlaubt:

  • Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen
  • Sportveranstaltungen, inklusive Trainingsbetrieb (Ausnahme: Sportarten mit engem Körperkontakt wie Schwingen, Judo, etc.)
  • Grössere Gruppen in Restaurants, Discos und Nachtclubs
  • Ferienlager für Kinder und Jugendliche
  • Bergbahnen, Campings, Zoos, Schwimmbäder und Wellnessbetriebe dürfen öffnen
  • Präsenzunterricht in den Mittel-, Berufs- und Hochschulen

Versammlungen von bis zu 30 Personen (statt bisher fünf Personen) sind seit dem 30. Mai schon wieder erlaubt.

Geöffnet sind oder erlaubt ist seit dem 11. Mai:

  • Läden, Märkte und Reisebüros, wobei es Beschränkungen zur Anzahl Personen in einem Geschäft gibt
  • Restaurants (max. 4 Personen pro Tisch, 2 Meter Abstand zwischen Tischen)
  • Öffentlicher Verkehr nach normalem Fahrplan (Empfehlung zum Masken tragen)
  • Unterricht in Primar- und Sekundarschulen
  • Prüfungen in Ausbildungsstätten
  • Sporttrainings (in Gruppen von 5 Personen, ohne Körperkontakt)
  • Bibliotheken, Museen, Archive (ohne Lesesäle)

Geöffnet sind oder erlaubt ist seit dem 27. April:

  • Bau- und Gartencenter, Gärtnereien, Blumenläden
  • Coiffeur- und Kosmetiksalons
  • Einrichtungen zur Selbstbedienung wie Autowaschanlagen, Solarien, Blumenfelder
  • Arzt- und Zahnarztpraxen
  • Physiotherapie, Massage
  • Alle Eingriffe in Spitäler, sofern keine kantonale Einschränkungen gelten

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