Schweiz

Zuger Regierungsrat will Unterstützung für Härtefälle erhöhen

Der Zuger  Finanzdirektor Heinz Tännler begrüsst die neue Härtefallregelung des Bundes und stockt die Mittel auf. (Symbolbild)

Der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler begrüsst die neue Härtefallregelung des Bundes und stockt die Mittel auf. (Symbolbild)

Statt 44 Millionen will die Zuger Regierung 66,1 Millionen Franken für die Abfederung von Härtefällen bereitstellen. Der Regierungsrat reagiert damit auf die Erhöhung der Mittel durch den Bund.

(wap) Nachdem der Bundesrat angekündigt hat, den Beitrag zur Unterstützung von wirtschaftlichen Härtefällen von 400 Millionen auf eine Milliarde Franken aufzustocken, reagiert der Zuger Regierungsrat und will seinerseits die Mittel erhöhen. Statt wie vorgesehen 44 Millionen sollen gemäss einem Antrag an den Kantonsrat nun maximal 66,1 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden. Dies meldete die Zuger Finanzdirektion am Freitag. Mit den Geldern sollen Darlehungen und nicht rückzahlbare Beiträge an Unternehmen gewährt werden.

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Lösung sieht vor, dass Härtefälle in einer ersten Auszahlungstranche je hälftig von Bund und Kantonen unterstützt werden. Dafür sieht der Bundesrat 400 Millionen Franken vor. In einer zweiten Tranche von 600 Millionen Franken will der Bund 80 Prozent der Kosten übernehmen. Diese Lösung wird vom Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler begrüsst. «Der Kanton Zug hat sich im Vernehmlassungsverfahren für eine Erhöhung der Unterstützungsleistungen des Bundes ausgesprochen, da ein erhöhtes Kreditausfallrisiko vollumfänglich zulasten der Kantone gehen würde. Umso erfreulicher ist nun, dass diesem Anliegen Rechnung getragen wurde», wird er in der Medienmitteilung zitiert.

Die Zuger unternehmen können ihre Gesuche um Härtefallmassnahmen ab dem ersten Dezember stellen.

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