Am Mittwochabend um 22.20 Uhr wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass am Marktplatz in Grenchen im Dachstock des Hotels Passage Flammen zu sehen sind. Die Feuerwehr Grenchen war schnell mit 55 Feuerwehrleuten vor Ort und leitete unverzüglich den Löscheinsatz und die Evakuierung der rund zwanzig Hotelgäste ein.

Vorsichtshalber wurde ein Teil der Bettlacher Feuerwehr in Pikett versetzt, falls es zu einem weiteren Einsatz gekommen wäre.

Brand im Hotel Passage in Grenchen

Brand im Hotel Passage in Grenchen

Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der Flammen auf das Nebengebäude, den Luterbacherhof, verhindert werden.

Für die Hotelgäste wurden durch die Stadt Grenchen Ersatzunterkünfte organisiert, verletzt wurde von ihnen niemand.

Der Marktplatz wurde teilweise gesperrt, um Schaulustige fernzuhalten.

Hotelgäste mussten wegen Grossbrand evakuiert werden

Hotelgäste mussten wegen Grossbrand evakuiert werden

Das Feuer im Dachgeschoss des Hotels wurde laut Augenzeugen offenbar durch einen Blitzeinschlag verursacht. Rund 20 Gäste mussten evakuiert werden.

Unbewohnbar

Im Verlauf des Brandes stürzte die Decke des vierten Stocks ein, die unteren Stockwerke wurden durch das Löschwasser stark beschädigt. 

Die Schadensumme dürfte gemäss einer ersten Schätzung mehrere 100'000 Franken betragen, meldet die Kantonspolizei Solothurn. Derzeit ist das Hotel nicht mehr bewohnbar.

Drei Angehörige der Feuerwehr Grenchen wurden während dem Einsatz leicht verletzt und mussten durch die anwesenden Rettungssanitäter medizinisch betreut werden. 

Als Brandursache wurde gemäss unbestätigten Angaben ein Blitzeinschlag eruiert. Kurz vor dem Alarm war ein Gewitter über der Stadt niedergegangen. Spezialisten der Kantonspolizei untersuchen die genaue Brandursache aber noch. (ato/kps)

Schicken Sie uns per WhatsApp Videos, Bilder oder Hinweise an 079 858 34 12. Für jedes Video, das online geht, gibt es 50 Franken.

AZ-Leserreporter

Schicken Sie uns per WhatsApp Videos, Bilder oder Hinweise an 079 858 34 12. Für jedes Video, das online geht, gibt es 50 Franken.