Jungbürgerfeier Grenchen
Gut informiert über Rechte und Pflichten: Grenchen lud zur Jungbürgerfeier ein

Zwölf junge Erwachsene konnten an der Jungbürgerfeier mit Vertreterinnen und Vertreter der kantonalen und kommunalen Politik und sogar einem Regierungsrat sprechen.

Mike Brotschi
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Die zwölf Jungbürgerinnen und Jungbürger posieren fürs Erinnerungsfoto zusammen mit Regierungsrat Remo Ankli, Stadtpräsident François Scheidegger und Mike Brotschi, Kinder- und Jugenddelegierter der Stadt Grenchen.

Die zwölf Jungbürgerinnen und Jungbürger posieren fürs Erinnerungsfoto zusammen mit Regierungsrat Remo Ankli, Stadtpräsident François Scheidegger und Mike Brotschi, Kinder- und Jugenddelegierter der Stadt Grenchen.

Hanspeter Bärtschi

An der diesjährigen Jungbürgerfeier konnten sich die Neo-Stimmberechtigten bei einem Nachtessen mit Vertreterinnen und Vertretern der kantonalen und der lokalen Politik unterhalten. Das wurde rege genutzt, weil auch die Sitzordnung so gewählt wurde, dass sich die Politikerinnen und Politiker zwischen den Jungbürgerinnen und Jungbürgern aufteilten.

Was bewegte im Jahr 2003 die Schweiz und Grenchen?

Zuvor blickte Stadtpräsident François Scheidegger zurück ins Jahr 2003, dem Geburtsjahr der 12 anwesenden Jungbürgerinnen und Jungbürger. Was geschah damals weltweit sowie in der Schweiz und was bewegte die Stadt Grenchen. Welche Rechte und Pflichten nun auf die 18-Jährigen zukommen, erläuterte Regierungsrat Remo Ankli in seiner Ansprache. Er ermutigte die Jungen auch, nun in ihrem Leben Verantwortung zu übernehmen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren.

Nach dem gemeinsamen Erinnerungsfoto genossen die Gäste das von der Stadt offerierte Nachtessen im Parktheater. Beim abschliessenden Wettbewerb ging es darum, aus 50 Fotografien diejenigen rauszupicken, welche nicht in Grenchen geschossen wurden. Dabei gewann Hans Egloff einen Gutschein über 100 Franken, welcher zusammen mit zwei weiteren Preisen von Bücher Lüthy offeriert wurde.

Alles in allem war es wiederum ein gelungener Abend, welcher einzig davon getrübt wurde, dass sich von den 84 angeschriebenen Jungbürgerinnen und Jungbürgern ein grosser Teil entschuldigen musste. Ob es am gewählten Wochentag liegt, oder an den seit Montag geltenden, verschärften Covid-Massnahmen mit Zertifikatspflicht für Innenräume, bleibt offen.

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