Grenchen

Moschee in Grenchen könnte gebaut werden

Die Glaubensgemeinschaft kann jetzt mit dem Bau der Moschee beginnen.

Die Glaubensgemeinschaft kann jetzt mit dem Bau der Moschee beginnen.

Die zwei Beschwerdeführer, die gegen das geplante islamisch-albanische Glaubenszentrum an der Grenchner Maienstrasse in den Krieg gezogen sind, sind abgeblitzt. Die Beschwerden wurden vollumfänglich abgelehnt.

Die kommunal bereits erteilte Baubewilligung ist gültig, sofern der Fall nicht noch vor Verwaltungsgericht landet. Die Beschwerdeführer hatten gegen die geplante Moschee vor allem angeführt, dass der Bau nicht zonenkonform sei und in eine öffentliche Zone gehöre. Die Regierung hat dem jetzt widersprochen und die Beschwerden in allen Punkten abgelehnt. Theoretisch könnte also jetzt mit dem Bau begonnen werden.

Die Zonenkonformität sei gegeben, so die Begründung - aufgrund der städtischen Reglemente wie auch der bisherigen, gewohnten Praxis. Ausserdem stützt sich der Kanton bei seinem Entscheid auf die Vorgaben des Bundesgerichts, welches sagt, dass unter gewissen Voraussetzungen der Bau von Kultusbauten auch in einer Gewerbezone oder Wohnzone möglich ist.

Der geplante Bau kommt mit dem Entscheid seiner Realisierung einen grossen Schritt näher wie auch das Regionalradio Radio 32 heute mitteilt. Ob der Entscheid nun ans Verwaltungsgericht weitergezogen wird, steht noch nicht fest. Einer der Beschwerdeführer soll sich aber heute Morgen bereits bei der Regierung beschwert haben.

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