Coronavirus
Solothurner Regierungsrat erhöht Härtefallhilfe für Unternehmen

Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen im Kanton Solothurn erhalten neu bis zu 750'000 Franken als nicht rückzahlbare Härtefallbeiträge. Bisher lag die Höchstgrenze dafür bei 200'000 Franken.

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Der Regierungsrat reagiert auf die weiterhin angespann-
te wirtschaftliche Situation: Er hat beschlossen, die Höchstgrenze der nicht rückzahlbaren Härtefallbeiträge für Firmen bei neu 750'000 (bis-
her 200'000) Franken festzulegen. So kann laut einer Mitteilung der Staatskanzlei einem Unternehmen ab einem Umsatz von 1 Million Franken grundsätzlich ein deutlich höherer Härtefallbeitrag zugesprochen werden. Mit dieser Anpassung wird einem dringlichen fraktionsübergreifenden Vorstoss des Kantonsrates Rechnung getragen.

Zudem koppelt der Regierungsrat mit Inkrafttreten der vierten Teilrevision der Härtefallmassnahmen die Beiträge bei sämtlichen Anspruchsgruppen an die Fixkosten. Damit sollen Überentschädigungen vermieden werden. Unternehmen müssen neu bestätigen, dass aus dem Umsatzrückgang erhebliche ungedeckte Fixkosten resultieren und eine entsprechende Fixkostenübersicht einreichen.

Die Fachstelle Standortförderung passt das Prüfprogramm sowie das Online-Gesuchsformular und die Infos auf der Website derzeit an die neuen Verordnungsbestimmungen an. Deshalb sei die Gesuchseinreichung erst wieder ab Freitag, 19. Februar, 12 Uhr, möglich, heisst es. Ab 22. Februar soll die Fachstelle Standortförderung von der Ernst & Young AG bei der Gesuchsprüfung und -abwicklung unterstützt werden, was zu einer möglichst raschen Abwicklung beitragen soll, wie es heisst. (szr)