Wallierhof
Glockengebimmel statt Bagger und Schaufel beim Spatenstich

Der Kanton investiert 4,2 Millionen Franken in den Neubau des Ausbildungszentrums Wallhierhof in Riedholz – heute fand der Spatenstich statt.

Lara Enggist
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V.l.: Jonas Zürcher, Roland Fürst, Esther Gassler, Bernhard Mäusli undJasmine Huber
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Spatenstich Wallierhof
Das Modell des Bauvorhabens Spatenstich am Wallierhof. Der Kanton investiert 4,2 Mio. Franken in Um- und Neubau von Ökonomiegebäuden: Das Modell des Bauvorhabens

V.l.: Jonas Zürcher, Roland Fürst, Esther Gassler, Bernhard Mäusli undJasmine Huber

Hanspeter Bärtschi

«Das letzte Kalb verlässt den Stall», verkündet Kantonsbaumeister Bernhard Mäusli feierlich. Dieses wird als symbolischer Spatenstich von den Regierungsräten Esther Gassler und Roland Fürst aus dem alten Stallgebäude des Bildungszentrums Wallierhof geführt. Unterstichen wird die Zeremonie von den Glockenklängen der Treichlergruppe ‹Chlausezunft› aus Egerkingen.

Die Abbrucharbeiten haben begonnen, in einem Jahr sollen hier der neue, doppelt so grosse Milchviehstall, ein Bienenhaus und eine Remise als Unterstand für Maschinen stehen. Der Neubau ist laut Gassler dringend nötig, denn der Betrieb entspreche nicht mehr dem heutigen Standard.

Zudem erfülle die Tierhaltung bezüglich Tierschutz nur noch die minimalen Anforderungen. Die Schweinehaltung wird aufgegeben, im neuen Stall gebe es dafür Platz für 70 Milchkühe. Das geplante Gebäude sei durch die Photovoltaikanlage, die Verwendung von Schweizer Holz und der Wärmerückgewinnung aus der Milchproduktion besonders nachhaltig.

«Luxus und Spezialanlagen wären hier am falschen Platz», betont Baudirektor Roland Fürst, denn als Ausbildungsbetrieb müssen die Einrichtungen möglichst praxisnah sein.

Die Gäste dürfen ein Glas Honig mit auf den Heimweg nehmen. Dieser gehört wahrscheinlich zum Letzten, welcher noch im alten Bienenhaus hergestellt wurde.

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