Open Office
«In den Arbeitspausen kann man schauen, was sich draussen abspielt»

Am Nachmittag stattete Alexandra Molinaro vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente dem «Open Office» einen Besuch ab. Im Gepäck brachte sie Easy-Abstimmungsbüechli mit. Und natürlich ihren Laptop.

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Der Laptop ist bei Alexandra Molinaro immer dabei. Auch am Dienstag Nachmittag, als sie für eine Stunde im Schaufenster des «Open Office» sitzt. Sonst habe sie Werbung mitgebracht, und ein paar Easy-Abstimmungsbüechli. «Das ist eine einfach verständliche und politisch neutrale Abstimmungshilfe», erklärt Molinaro. Die Co-Projektleiterin Easy-Abstimmungsbüechli beim Dachverband Schweizer Jugendparlamente hofft, dass «der eine oder andere im Kanton sieht, dass es jetzt auch ein Easy-Abstimmungsbüechli für den Kanton Solothurn gibt».

Wie ist das Arbeiten im «Open Office» direkt beim Bahnhof Solothurn? «Es ist noch angenehm, im Schaufenster zu sitzen», sagt Molinaro. «In den Arbeitspausen kann man schauen, was sich draussen abspielt.»

Sach- statt Parteienpolitik

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente vereinigt über 40 kommunale, regionale und kantonale Jugendparlamente. Im Kanton Solothurn stellt die Region Olten eines. Viele junge Leute würden gerne am politischen Prozess teilnehmen, meint Molinaro, die selbst drei Jahre Co-Präsidentin des Dachverbandes war.

«Aber nicht alle Jungen möchten sich schon einem politischen Lager anschliessen», fügt sie an. «Da sind die Jugendparlamente ideal, denn da geht es um Sach- und nicht um Parteienpolitik.»

Wie viele Jugendparlamente es in einem Kanton gibt, ist unterschiedlich. Manche haben nur ein Kantons-Jugendparlament. Andere organisieren sich in regionalen Parlamenten. Der Kanton Bern habe beispielsweise über zehn Jugendparlamente. «Da gibt es aber auch andere Kantone, die kantonale Parlamente stellen», so Molinaro und nennt St.Gallen und Fribourg als Beispiel. (ldu)

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