Kanton Solothurn
Am meisten neue Erkrankungsfälle im Bucheggberg – Reproduktionswert steigt wieder auf 1

Der Situationsbericht des Kantons Solothurn zur Kalenderwoche 24 zeigt: Der Reproduktionswert und auch die 7-Tage-Inzidenz sind wieder gestiegen.

Lea Durrer
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Immer noch werden täglich neue positiv getestete Erkrankungsfälle gemeldet. (Archiv)

Immer noch werden täglich neue positiv getestete Erkrankungsfälle gemeldet. (Archiv)

Kenneth Nars

In der Woche 24 wurden total 48 Erkrankungsfälle gezählt. Mit Abstand am meisten waren es im Bucheggberg (149.8 pro 100'000 Einwohner). An zweiter Stelle folgt der Bezirk Lebern (23.5). Total waren es 4 Fälle mehr als in der Vorwoche. Das geht aus dem aktuellen Situationsbericht hervor, der am Mittwoch publiziert wurde.

Dementsprechend ist auch die 7-Tage-Inzidenz, die alle während sieben Tagen gemeldeten Fälle summiert und pro 100'000 Einwohner berechnet, etwas höher. Und zwar steigt sie von 15.8 auf 17.2. Die 14-Tage-Inzidenz ist aber nach wie vor sinkend. In der Berichtswoche liegt der Wert auf 33.0.

Der Reproduktionswert stieg auf 1.00 (Vorwoche 0.64). Das bedeutet, dass durchschnittlich ein Mensch von einer infektiösen Person angesteckt wird.

Bis Sonntag hatten 84'492 Personen eine Zweitimpfung und 133'099 ihre Erstimpfung erhalten. 30 Prozent der Bevölkerung sind demnach doppelt geimpft. Die aktuellsten Zahlen vom Dienstagabend besagen, dass bisher 224'766 Impfdosen verabreicht wurden.

Weniger Reiserückkehrer in Quarantäne und diverse Kontrollen

Bei den Hospitalisationen zeigt der Trend weiter nach unten. Am Stichtag 21. Juni lag ein Covid-19-Patient im Spital.

67 befanden sich in Isolation. Zudem mussten 161 Kontaktpersonen in Quarantäne ausharren (+17). Im Vergleich dazu waren es nur 106 Reiserückkehrende in Quarantäne (-48). Die Kantonspolizei führte drei Kontrollen bei Reiserückkehrenden durch. Es kam zu einer Strafanzeige.

Die Polizei war auch bei arbeitsmarktlichen Kontrollen des Amtes für Wirtschaft und Arbeit dabei. Von 46 kontrollierten Betrieben im Bereich Gastronomie und Beherbergung waren 36 mangelhaft. Hier wurden Schutzkonzept, Abstand, Maskentragepflicht oder die Erhebung der Kontaktdaten bemängelt. Ebenfalls Beanstandungen gab es bei einem Betrieb im Bereich Indoor-Freizeit und drei Einkaufsläden.

Positivitätsrate bei 1.3

Zwischen dem 14. und 20. Juni 2021 wurden 3679 PCR- und Schnelltests gemacht. Die Positivitätsrate lag wie in der Vorwoche bei 1.3.

Die Anzahl durchgeführter repetitiver Tests: 2194 in Unternehmen, 88 in Kitas, 3246 in Schulen, 482 in Institutionen und 28 in anderen Ausbildungsstätten. Ein positiver Fall wurde dabei entdeckt.

Mehr Schülerinnen und Schüler in Quarantäne

Und noch ein Blick auf die Schulen: Stand 20. Juni waren 57 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne (39). Drei Klassen waren betroffen. 8 Schülerinnen und Schüler waren positiv auf das Virus getestet worden und mussten demnach in Isolation.

Bei den Kantons- und Berufsschulen waren im Vergleich zur Vorwoche deutlich mehr in Quarantäne: 22 aus einer Klasse (Vorwoche 4). 8 waren in Isolation (0).

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