Kanton Solothurn
Das sagen die sieben gewählten und nicht-gewählten Regierungsrats-Kandidierenden zum Wahlergebnis

Die Bisherigen Remo Ankli (FDP), Brigit Wyss (Grüne) und Susanne Schaffner (SP) wurden im 1.Wahlgang wiedergewählt. Die «Neuen» schaffen die Wahl nicht.

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Remo Ankli (FDP) war von Anfang an auf Platz 1. Am Schluss holt er insgesamt 50'010 Stimmen, was einem Anteil von 18.59% entspricht. Das Ergebnis freut den Wiedergewählten:

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Brigit Wyss ist sehr glücklich über das Resultat. Sie sei sehr nervös gewesen vor der Wahlen, gibt sie zu. «Ich habe auf ein gutes Resultat gehofft,aber auch damit gerechnet, in einen zweiten Wahlgang gehen zu müssen.»

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Am Wahlpodium versprach sie, in Tracht zu kommen, wenn Sie gewählt wird. Und das tat Susanne Schaffner (SP) denn auch. «Ich freue mich sehr, dass ich die Unterstützung der Bevölkerung schon im ersten Wahlgang habe.» Die SP-Politikerin freut sich auch, dass die beiden anderen Bisherigen die Wiederwahl geschafft haben.

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Sandra Kolly (CVP) war nahe am absoluten Mehr, doch es hat am Schluss mit 37'506 Stimmen nicht gereicht (sie hätte mehr 38'980 gebraucht). Die CVP-Kandidat ist aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie gehe nun mit vollem Elan in den zweiten Wahlgang und sei überzeugt, dass die CVP die zwei Sitze halten könne.

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Dutzende Gemeinden werden ausgezählt und diese beiden Kandidaten schafften es lange, nur wenige Stimmen voneinander entfernt zu liegen. Einmal waren es lediglich 8 Stimmen Unterschied. Mal lag Peter Hodel vorne, mal wieder Thomas A.Müller. Am Schluss hiess es Rang 5 für den CVPler aus Lostorf. «Es sei schwierig gewesen im Vorfeld zu spüren, wie er in der Bevölkerung ankommen würde. Ein Nachteil sei sicher gewesen, dass er nicht amtierender Kantonsrat sei. Deshalb sei er vielleicht in der Region Solothurn-Grenchen nicht so bekannt gewesen.

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Dass er das Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Thomas A. Müller am Schluss wegen 0.1% verlor und das Ergebnis ein sechster Platz ist, freut Peter Hodel nicht. Er macht kein Geheimnis draus: «Platz 5 wäre mir lieber gewesen.»

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Richard Aschberger sorgte für etwas Aufregung im Wahlzentrum. Weil er nur 9.46% der Stimmen holte und damit weniger als 10%, könne die SVP nicht zum zweiten Wahlgang antreten, meinte er zuerst noch im Interview. Die Erstinformation war aber falsch, wie er wenig später mitteilte: Die SVP kann trotzdem antreten, wie es von Seiten der Staatskanzlei heisst. Bei der Untergrenze handle es sich um 10 Prozent der Wahlzettel, auf denen der Kandidatenname stehen muss. Die Parteispitze werde entscheiden, wie es weitergeht.

Zum Ergebnis sagt Richard Aschberger, dass er nicht gedacht hätte, dass er so viele Stimmen hinter den anderen Kandidaten landen würde.

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