Solothurn
«Smart-Living»: Bonainvest AG kann Ergebnis trotz Ausnahmejahr steigern

Im Ausnahmejahr 2020 ist es der Bonainvest Holding AG mit operativem Sitz in Solothurn gelungen, das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Das Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr 2020 liegt bei 9.83 Mio. Franken, der Reingewinn beträgt 7.47 Mio. Franken und ist damit um 8,13 % höher als im Vorjahr. Das Ergebnis bestärkt die Firma darin, auch zukünftig in neue und nachhaltige Technologien des Wohnens zu investieren.

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So sieht eine der neuen Wohnanlagen (hier: Bellevuepark) der Bonainvest Holding AG aus.

So sieht eine der neuen Wohnanlagen (hier: Bellevuepark) der Bonainvest Holding AG aus.

zvg

Die Bonainvest Holding AG arbeitet im Bereich des Wohnens mit nachhaltiger Architektur, vernetzter Haustechnik und individuellen Wohnservices. An 23 Standorten in der Schweiz hat die Bonainvest Holding gemäss eigenen Angaben über 1000 Wohnungen errichtet. Der operative Standort befindet sich in Solothurn. Die Firma spezialisiert sich auf «Smart-Living» mit digitaler Haustechnik.

Nun berichtet sie über das vergangene Geschäftsjahr. Während im Mietwohnungsmarkt die Leerwohnungsziffer schweizweit weiter anstieg, habe man die die Leerstandsquote im eigenen Portfolio senken können. Die Verkäufe von Stockwerkeigentum hätten für das Jahr 2020 über den Erwartungen gelegen.

Die Kennzahlen für das Jahr 2020 im Überblick:

  • Jahresergebnis: CHF 7.5 Mio. (Vorjahr CHF 6.9 Mio.)
  • Portfoliowert: CHF 286.8 Mio. (+ 13,1 %)
  • Mieteinnahmen: CHF 10.3 Mio. (+ 13,7 %)
  • Bilanzsumme: CHF 428.6 Mio. (+ 3,0 %)
  • Rendite: 2,87 %

Erfolg dank Investitionsstrategie

Abgeschlossene Projekte, aktives Portfolio- und Leerstandsmanagement, Erträge aus Immobilienentwicklungen sowie die Realisation weiterer Überbauungen wirkten sich positiv auf die Erreichung der operativen Ziele im Kerngeschäft aus. Beispiele dafür seien die fristgerechte Fertigstellung und Vollvermietung der Überbauung «Am Baumgarten» mit drei Mehrfamilienhäusern und die Sanierung dreier weiterer Gebäude auf dem ehemaligen Areal der Stiftung St. Anna in Unterägeri, der Baubeginn der Projekte «Strahmhof» in Münchenbuchsee und «Langmoos» in Langnau am Albis sowie der Grundstückerwerb für das Projekt «Am Mühlebach» in Rudolfstetten-Friedlisberg.

Um das erfreuliche Wachstum auch in den kommenden Jahren fortzusetzen, hat die Bonainvest Holding am 2. Juli 2020 das nominelle Aktienkapital um 0.9 Mio. CHF erhöht. Dadurch sind dem Unternehmen 8.2 Mio. CHF an neuem Kapital zugeflossen. Einen weiteren wichtigen Pfeiler für das anhaltende Wachstum des Unternehmens bilde das Vertrauen und die Verbundenheit der Aktionäre.

Grosses nachhaltiges Potenzial

Die Wachstumsperspektiven der Bonainvest Holding sind nach eigenen Aussagen zudem «ausgezeichnet». Zwei Altersgruppen würden dabei bald die grössten Zielgruppen bilden: Senioren und Millennials. Diese liegen alterstechnisch gesehen zwar weit auseinander – bei beiden Gruppen sei die Nachfrage nach «Wohnen mit Mehrwerten» aber gross.

Das Immobilienportfolio werde gemäss aktuellem Planungsstand in den nächsten vier Jahren um weitere 500 Wohnungen auf eine Bilanzsumme von zirka 600 Millionen Franken ausgebaut. Die dafür notwendigen Grundstücke wurden bereits erworben und die meisten Entwicklungen stünden im Bau oder kurz davor. (szr)