Hochwasser

Solothurner hilft Unwetter-Opfern in Schangnau: «Tut weh, das zu sehen»

Unwetter Schangnau.

Unwetter Schangnau.

Die wütende Emme verwüstete Strassen, Häuser, Höfe. Reto Rickenbach aus Dulliken besuchte Verwandte in Schangnau, die alles verloren haben.

Reto Rickenbach aus Dulliken hat Tränen in den Augen, als er in Schangnau ankommt. Seine Stimme zittert: «Das tut weh, das zu sehen. Das geht an die Psyche. Das ist brutal», sagt er gegenüber Tele M1.

Der Solothurner hat Verwandte in Schangnau, die durch das Unwetter Hab und Gut verloren haben. Am Tag nach den Überschwemmungen besucht der 44-Jährige seinen Onkel und seine Tante und hilft, wie er kann: Mit einem Lebensmittelkorb und tröstenden Worten.

Solothurner hilft Schangnauer nach Hochwasser.

Solothurner hilft Schangnauer nach Hochwasser.

Der Schaden auf dem Hof der Familie Stettler wird auf über eine halbe Million Franken geschätzt. «Es ist hart alles zu verlieren, was man selber aufgebaut hat», sagt Fritz Stettler. «Aber jetzt müssen wir das beste daraus machen.» «Ich hätte weinen können», sagt Frau Katharina, «aber wir haben keine Zeit gross nachzudenken.» Die Aufräumarbeit wartet.

Reto Rickenbach ruft auf Tele M1 auf, den Betroffenen zu helfen (schnangau.ereingis2014@bluewin.ch).

Juli 2014: Emme bei Biberist mit Hochwasser

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